Work in Progress



...auf dieser Seite versuche ich, meinen eigenen inneren Prozess zu schildern, der im Äußeren im Jahr 2010 begann, ob er beendet ist, ich weiß es nicht... 

...ja, den Inhalt dieser Seite verstehen zu können, dafür braucht es einzig einen offenen Geist sowie einen mitfühlenden Zugang besonders zu sich selbst: 

Ein offener Geist könnte jemand sein, der die Lösung der Menschheitsfrage für sich selbst als erstrebenswert erachtet, weil er versteht, dass alles, was "wirk"-lich ist, nur Einheit sein kann, ein Denken in übergeordneten Zusammenhängen, das Gegenteil dieser zer-rissenen Welt. 


...und aufmerksam machen möchte ich an dieser Stelle auf den wohl wichtigsten Aspekt dieser gesamten Seite, ein Gedanke, dem in dieser Welt, wie wir sie wahrnehmen, die größte Bedeutung zukommt: 

- NUR MIT DEM HERZEN SIEHT MAN GUT! -


...


...es gibt einen Gedanken, der, wohl aus tiefster Angst abgewehrt, so gut wie nie ins Bewusstsein gehoben wird, die Frage nach dem Sinn des Todes.

Über den Sinn des Lebens gibt es unzählige Bemerkungen, gar Lobgesänge, doch wer nicht ernsthaft den Sinn des Todes erforscht, wie kann der Sinn des Lebens je verstanden werden...?!

Was ebenso verwunderlich ist, dass in unserer scheinbar aufgeklärten Zeit für so viele Menschen das, was wir "das Leben" nennen, mit dem verstorbenen Körper endet. 

Wer sich allein diesen Gedanken ernsthaft empfindend vor die eigenen Augen führt, müsste den Widersinn genau dieses Lebens sofort erkennen und einsehen, da kann irgend etwas nicht stimmen, sich also auf den Weg machen, dieses Rätsel, diesen unsagbaren Widerspruch lösen zu wollen, denn da stirbt ggf. ein geliebter Mensch, ist einfach weg, basta!


Diesen Überlegungen widme ich hier meine Aufmerksamkeit, zudem den elementaren Grund-Fragen des Mensch-Seins nach Herkunft und Sinn von allem, was wir wahrnehmen...

...



Troja, das hölzerne Pferd und Resilienz – was haben wir von jener Katastrophe „wirk“-lich begriffen - so dass eine entsprechende Wirkung erkennbar wird?
"Resilienz, auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen, Gruppen, gar Staatssysteme auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren."
In wie weit ist dieses absolut sinnvolle Verhalten bei uns Menschen erkennbar?

Jene Vorfahren fragten nicht nach Herkunft und Sinn des hölzernen Pferdes.
Ebenso wenig fragen wir, selbst bei den größten anzunehmenden Problemen wie der Klimakrise, nach Herkunft und Sinn dieser Welt, einer Welt, in der diese Bedrängnis ihre brutalen Wirkungen zeitigt.

Nein, bei unverstelltem Blick:
Wir alle
„sind“ das vor dieser Katastrophen-Schlange erstarrte Kaninchen.
Ein Ereignis, welches die Existenzgrundlage der Menschheit grundsätzlich zu bedrohen scheint, doch wann werden wir aufwachen und fähig,
"die" menschheitliche Grundsatzfrage zu stellen:

Wodurch (Quantität) ist Alles (Kosmos – Erde – Natur – Mensch etc.) und wozu (Qualität)?


...


Vertrauen wir den "Fachleuten" bezüglich Herkunft dieser Welt, so wird das ganz alltägliche Leiden an und in ihr in alle Ewigkeit so weiter gehen - Leben für Leben eines jeden - denn wir sind an die Naturgesetze dieser Welt unabwendbar gekettet ... wird behauptet...?!

Das Leben auf dieser Erde ist eine gänzliche Absurdität, die so gut wie keinem auffällt, weil der Wahnsinn dessen, was wir Leben nennen, nicht erkannt wird.
 
Wir jetzt lebenden Menschen wollen diese Welt retten, also am Leben erhalten, erkennen aber nicht mal für einen kleinen Moment den darin liegenden absoluten Widersinn -                    denn jeder akzeptiert seinen eigenen Tod, akzeptiert den Tod seiner Nachkommen, den Tod eines jeden, letztlich den Tod aller -
und doch wird alles Erdenkliche getan, dass dieser Planet weiter lebt - 
wer kann diesen Widersinn erklären...?!


Wo bleibt die Ver-Antwort-ung eines jeden Menschen, solch brutale Einsichten für sich, für seine Lieben, für die ganze Welt achselzuckend zu akzeptieren, wie auch ich es die längste Zeit meines Lebens tat, bis ich einst, so ver-rückt, wie das tönt, meinen Tod ernsthaft infrage stellte (am Ende näheres dazu).

Wer das hier aufgezeigte in seiner Seele schmerzhaft mitempfindet, der wird verstehen, warum die Frage nach dem Sinn so außerordentlich wichtig ist, denn „die“ Wissenschaft kennt kein Empfinden, sie ist in ihren Ergebnissen rational orientiert, gleich eines Apparates, der grundsätzlich nur die Ergebnisse bewirkt, die ihm innerhalb seines konzeptionellen Rahmens eingegeben werden. 

...

- HINTER DER WAHRNEHMUNG - 

wo sonst könnten wir Antworten auf "die" Probleme dieser Welt finden,
nicht minder auf "die" jedes Einzelnen 

denn du wirst im Verlauf dieser Zeilen erkennen

- diese Welt "ist" URSACHLOS -

 kann, was ohne Ursache ist, irgend eine Wirkung ergeben, gar einen Sinn...?! 
einen Sinn vielleicht einzig durch die Vernunft des Herzens... 


...



01. komm mit mir dorthin, wo sich diese Welt befindet
1. Quo Vadis - Der Mut zur Sinnfrage, die erst "den" Weg erkennen lässt
2. Ursache und Wirkung
3. Was ist Wirklichkeit?
4. Urknall - versus Schöpfertheorie - die grundlegenden Kosmos-Entstehungstheorien 

5. Urknalltheorie - eine ursachlose Wirkung - eine Theorie der Illusionen...?!
6. Schöpfertheorie - das offenbare Mysterium des Christentums ist enträtselt -
     die Bibel führt sich selber ad absurdum mit der Legende vom
"leidenden" Jesus

7. geistige Barbarei -   

     unsere Weltweit völlig unbewusste Akzeptanz von Willkürherrschaft

8. Was ist der Mensch?
     was der menschliche Körper – Laufbursche des Geistes?

9. Diese Welt, woher kam sie -
     eine erweiterte Theorie, die beide bisherigen zusammenfasst?
10. Geist
 

11. Das Trauma der Traumen - die Trennung von unser aller Quelle 

12. von der Quantenphysik zum wirklichen Leben

13. Eine Ode an unser aller Schöpfer



...



01. komm mit mir dorthin, wo sich diese Welt befindet - 
du wirst so den Schleier vor deinen Augen erkennen...?!


Bevor du beginnst zu lesen, lehn dich zuerst einmal zurück, machs dir ganz gemütlich, denn dir wird etwas zum Denken angeboten, was in dieser Welt zwar jeder erkennen kann, jedoch nicht erkennt - doch die spannende Frage bleibt zuvorderst, warum nicht?

Versuche, diese Gedanken mit der "Vernunft des Herzens" zu erfassen, denn der Seelen-Panzer, in dem jeder "in jenem Moment" - kein irdischer - "Zuflucht suchte", soll für alle Zeiten undurchdringbar bleiben.

Worum geht es also?
Es geht um nicht weniger als darum, das Leiden an und in dieser Welt für jeden zu beenden.
 
Daher geht es um meine, um deine, um die in allen gesellschaftlichen Bereichen völlig ungeklärten Menschheitlichen Grundfragen bezüglich der Widersprüche nach dem woher, wohin, wozu - kann es dringendere geben...?!

- wer oder was bin ich...?! 

- wie kommt es, dass ich hier bin, dass du da bist, dass wir hier sind...?!
- was war vor mir, was wird nach mir sein...?!
- woher kommt diese Welt – dieses Universum...?!

- was bezeugen die vielen Berichte über außersinnliche Nahtoderlebnisse...?!

- jeder hier sucht „die“ Liebe –
  doch welchen Wert hat sie, wenn sie uns nicht einmal vor dem Tod bewahrt…?!


Du magst meinen, jene Fragen haben nichts mit dir zu tun...?!
Nein, sie haben in jedem Moment ALLES mit dir zu tun.


Lies aufmerksam, du wirst es am Ende dieser Seite nachvollziehen können und dich wundern, wieso dir diese Fragen bis an hin niemals in den Sinn kamen, da sie gänzlich
einfach sind.
 
Denn, kannst du dir vorstellen, dass du bist, ohne dass deine Eltern je waren?
Dieser zwingende Zusammenhang wird als Kausalitäts-, als Ursache-Wirkungsprinzip bezeichnet und ist zu jeder Zeit überall gültig, aber nicht beim Urknall - wird behauptet...?!


Wer ernsthaft fragt, beginnt nicht, wie beim Klimaschutz u.a. Welt-Krisen üblich, irgendwo mittendrin, sondern beim "Anfang aller Anfänge", und dafür stehen die zwei grundlegenden Kosmos-Entstehungstheorien - Urknall versus Schöpfer - und genau dort liegt die Grundlage aller Probleme der Menschheit und jedes Einzelnen bis anhin...?!

Auf diesem Weg geht es um die Mythen dieser beiden Theorien, bei näherer Betrachtung seelenlose Konzepte ohne jegliche Hoffnung, die in ihrer rein quantitativen Form, außer für wissenschaftliche und andere Datenfriedhöfe, keine Bewandtnis mehr haben für jene, die ernsthaft bereit zur Sinnfrage sind.
 
Denn der letztendlich unumstößliche
„Beweis“, dass diese Welt, wie wirklich sie auch immer scheinen mag, nicht „wirk“-lich sein kann, ergibt sich aus einem Denken mit der Vernunft des Herzens...

- DIESE WELT UND EINE EXISTENZ IN IHR ERGIBT NULL SINN -

da absolut alles, besonders das, was wir Leben nennen, früher oder später zwangsläufig in der völligen Zerstörung endet...?!

Und es ist ein Witz von unendlicher Größe:
Die Wissenschaft(?) und alle anderen übersehen bei der zentralen Frage nach Herkunft des Universums grundsätzlich das Wesentlichste -
den zwingenden Zusammenhang zwischen Mensch und Universum.
 
Der, der alles wahr nimmt -
"DER MENSCH" - ist herab gestuft zum Mittel, er ist nicht Zweck.

Doch einzig auf ihn bezogen ergibt die Frage nach Herkunft des Universums einen
wirk“-lichen Sinn, einen Sinn, der eine Wirkung bezüglich der wichtigsten Fragen des Menschseins mit sich bringt, zuvorderst die nach Krankheit, Leid und Tod.

Kein bis an hin bekanntes Konzept, keine derartige Theorie kann einen Sinn für ein Vernunft begabtes, nach Sinn und Freiheit strebendes, geistig-seelisch-empfindendes Wesen ergeben, welches sich bewusst niemals fremder Willkür unterordnen bzw. immer nach Auswegen suchen würde -
alleinige Voraussetzung - der Einzelne wäre sich seiner selbst (Vor-Urteile in Form von Wünschen + Abneigungen) genügend bewusst...?!

Wie lange noch will sich die Menschheit mit Irrwegen geistig-orientierungsloser Gefangenschaft (Kap. 7) selbst knebeln, demzufolge die einzig verbleibende Möglichkeit, die gänzlich über jegliche Zukunft hinaus weist, nicht mal im Ansatz in Betracht zieht...?!

Begleite mich vor diesem Hintergrund auf eine sicher etwas ungewöhnliche Reise in ein Land, welches
"vor" aber ebenso "hinter" der Wahrnehmung liegt, denn erst beide Seiten sehen“ zu wollen, kann dir, wie ich es bei mir erlebe, höchst überraschende Einsichten vermitteln, die wieder auf deine Existenz in dieser Welt zurück wirken werden.

Aufgrund gewisser Erfahrungen bezüglich dem, was ich hier zu lesen anbiete, möchte ich diesen Therapiespruch voran stellen:


du wirst erst dann etwas ändern, wenn du es gar nicht mehr aushältst!“
doch dafür müssen wir unseren völlig verdrängten Lebens-Schmerz
"das Trauma der Traumen"
erst mal zulassen 


Auf diesem Weg zur Menschwerdung, während die Sprachlosigkeit sich im beständigen Geschwätz offenbart, im Schmerz des verloren-Seins von Sterben und Tod die ganze irdische Wahrheit sehen“ zu wollen...?! 

Wirklichkeit willst du, unverschleiert?
 wähle den Tod!
 nicht den Tod, der dich zu Grabe trägt...
 den Tod, der eine Wandlung ist...
 


Wie lange wird jeder Einzelne es noch aushalten, ohne jemals tiefer gehend den unendlichen Widersprüchen in sich selbst als auch in dieser Welt, besonders dem, was wir Leben nennen, auf den Grund zu gehen, denn diese sind eben nicht rein abstrakter Natur, sie wirken hinein bis in den ganz normalen Alltag, in das eigene Denken, Fühlen und das unentwegte Handeln, welches zumeist die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht und dadurch umfänglich verblendet.

Offen dafür, würde jeder sein eigenes inneres Chaos empfinden lernen und fähig, es bei allen anderen ebenso zu erkennen, zugleich die beständige Abwehr gegen jedes erkannt werden.


Ja, bei klarem Sehen ergibt ein Leben in dieser Welt NULL Sinn – und es ist immerzu derselbe Grund:
weil früher oder später absolut alles in der vollkommenen Zerstörung endet, dem eigenen Tod, worauf ich noch näher eingehe.


Diese gänzlich einfache Tatsache anzuerkennen, scheint die größte Hürde im Leben eines jeden Menschen darzustellen, vielleicht aus dem Grund einer fehlenden Alternative - was jedoch der grösste aller Trugschlüsse ist - wie ich selbst es nach langer Suche erkannte und diese hier aufzeige.
 
Ich könnte es auch als
"amazing grace - die Vernunft des Herzens" bezeichnen, denn alles andere war schon gegeben.

Du magst fragen, was es denn vor und hinter der Wahrnehmung solch wesentliches geben könnte, das lohnt, Gedanken darüber zu bewegen.

Es ist die“ eine Frage, die einzig nach "dem Sinn von Allem" fragt und auf nur eine Antwort hin lauscht, eine, die ohne Widerspruch von jedem akzeptiert werden wird, weil mit klarem Verstand und klarem Herzen nur sie wahr sein kann...?!
 
 Hilfreich wäre, diese Frage nach der Bedeutung als beständigen Kompass, als Orientierung, als Leuchtfeuer in sich selbst zu entwickeln:


"WOZU DIENT ES?“ - "die" Frage nach Sinn und Zweck...?! 


Dieses erfordert lediglich, anzustreben:
Denken, Empfinden, daraus folgernd Handeln werden ein und dasselbe, werden EINS!


Wobei das Ego in uns zu vorschnellen Antworten neigt, dieses als getan vortäuscht, um dann doch so weiter zu machen, wie bisher.

Wer das einzusehen vermag, wird erkennen, bei nicht wenigen "neuen" Ideen, denen sich gern viele anschließen, diese nicht hinterfragen, ziemlich alter Wein in rund-erneuerten Schläuchen fließt, das Pferd weiter von hinten aufgezäumt wird, nicht über den Tellerrand gesehen werden will, wir die Menschheitlichen Grund-Fragen gar nicht erkennen wollen, sie stören den gewohnt alltäglichen Ablauf im Denken, im Handeln, halten demzufolge unbewusst an der Wiederkehr des Immer-gleichen fest.

Obige "LEBEN-rettende" Sinnfrage wird eine klare Unterscheidung zwischen Quantität und Qualität ermöglichen, eine Unterscheidung, die in dieser Welt, besonders in der Wissenschaft, so gut wie nicht verstanden wird, da die dafür erforderlichen Kriterien fehlen, wie ich im weiteren Text noch offen legen werde.

Den, der sich traut, bitte ich, sich bei diesen Gedanken innerlich zu öffnen, denn diese Worte sind ein Türöffner, das, was Ideen anzuregen vermögen, in sich selber zum Erblühen zu bringen, doch bedenke im Unterschied, Worte sind lediglich Symbole von Symbolen, sind zweifach von der Wirklichkeit entfernt…?!

Denn jener, der niemals geliebt, wie will dieser erspüren, wozu Liebe fähig ist oder jene, die nie den unbändigen Drang in sich trugen, eine Idee zum Ideal in sich zu wandeln.

Es bedeutet, wer ohne Frage ist, „die" Antwort gar nicht erkennt, mag sie auch eindrücklich vor ihm stehen, eine über lange Zeiten von Vor-Urteilen geschmiedete passgenaue Seelen-Ritterrüstung wird jegliche - innere - Berührung unterbinden.

Vielleicht hattest du schon Fragen, die unbeantwortet blieben, wolltest dich mit jemandem darüber austauschen, doch es interessierte niemanden sonst und du fühltest dich damit allein, wie es mir ebenso erging.

Seiner Zeit spürte ich anhand der vielen Widersprüche in dieser Welt, hier stimmt etwas grundsätzlich nicht, doch was es war, konnte ich nicht erkennen, wobei ich von keinen Verschwörungstheorien spreche.

Diese Fragen ließen mich nicht mehr los und das, was ich hier offen lege, ergab sich über einen längeren Zeitraum, anfangs waren es Hinweise, die mir die Richtung aufzeigten, mehr nicht.

Ganz langsam, gleich eines Puzzles, gruppierten sich einzelne Aspekte zu anderen, Zusammenhänge wurden erkennbar, bis aus einem anfänglichen Skript dieses Konzept entstand.

Ja, ich hatte eine Art Leuchtturm mit einem intensiven Licht vor Augen, eines, welches mir zu verstehen gab, was einzig das Ende dieses Weges sein könnte, und das sei eben ausschließlich hinter der Wahrnehmung zu finden.

Als ich somit begann, diese hier aufgeführten Gedanken niederzuschreiben, war mir der Weg unbekannt, der Inhalt in ganz einfacher Weise und ich realisierte langsam, dieser Weg, vielleicht sogar jeder, wird erst beim Gehen entstehen.

Blicke ich jetzt zurück, ist mir so klar, dass die Zusammenhänge, die für das Verständnis eine Brücke bilden, oft erst im jeweiligen Moment in mir entstanden, doch woher kommen diese Ideen, wenn sie vorher gar nicht in meinem Bewusstsein waren?
Gibt es ein Wissenspool des Geistigen, eine Ideen-Sphäre, in der alles gespeichert, unter Umständen abrufbar ist?

Kann man jemanden, der eine Idee hat, die er also vorher nicht in sich trug, als jenen ansehen, der diese Idee mit eigenem Willen kreiert hat, demzufolge ihm diese gehört, gar diese Idee in dieser Welt verkaufen und Kapital daraus schlagen kann?

Ist solches nicht ebenso verwunderlich, wie es in unserer Kultur unhinterfragt normal ist, Grund und Boden sein eigen zu nennen?

Obgleich üblich, sollte sich keiner unter Wert diesen irdischen Umständen "anbiedern" in der vergeblichen Hoffnung, in dieser Welt von Krankheit, Leid und Tod jemals eine Heimat zu finden, mag der "weltweite Tanz ums goldne Kalb" auch noch solch exorbitante Angebote beinhalten, hier Familien-Feste, dort eine Reise, Geschenke, Liebschaften, Eigentum usw.

Nein es ist die fast totale Verdrängung, der auch ich so lange anhing, denn jeder, und alles mit ihm, geht unabdingbar den Weg in die völlige Zerstörung, wobei es sicher nicht darum geht, irgendetwas nicht zu tun, denn die Lebensfreude ist der wesentliche Stoff, der uns hier eine Existenz ermöglicht.

 
Gleichzeitig ist es der Tod, den wir immerzu heilig sprechen, denn ohne ihn kann es kein Leben geben, wird gesagt, weil der Tod zum Leben gehört.


Und doch, mag diese Welt auch noch so riesig sein, sie ist und bleibt für absolut den eine lebenslange Todeszelle, der sich als ein Körper empfindet.


In jenen Tagen wurde mir deutlicher, dass durch die Gewohnheit, wie wir von klein an die Dinge vermittelt bekommen, wir diese selten noch infrage stellen, ein Beispiel:

DER TOD GEHÖRT ZUM LEBEN…?!"
doch
KANN ETWAS LEBEN HABEN, WAS STIRBT...?!“ 


Gott wird allmächtig gepriesen, somit schuf er den Tod, zumindest billigte er ihn...?!
Und nur der Tod bahnt uns den Weg zu Gott - ist also der Tod die Erlösung…?!

Jener Gott, der solch tödliche Gesetze machte, treibt ihn die Liebe oder der Wahn…?!

Es ist die individuelle Interpretation dessen, was ein jeder wahrnimmt, was sich dann als äußere Wirklichkeit zeigt“, somit zur inneren Gewissheit geworden, wie könnten ansonsten die so üblichen Unterschiede in der Bewertung der Geschehnisse entstehen.

Dabei machen wir uns höchst selten tiefere Gedanken darüber, was das“ Leben ist, da wir es doch beständig um uns herum wahrnehmen...?!
 

- niemand kann sterben, es sei denn, er wählt den Tod – doch das“ Leben ist“ todlos! - 

 

Wer mit der gebotenen Klarheit in "das" Leben schaut, wird verstehen, dass es keinen Tod geben kann, was sicher nicht allegorisch gemeint ist - entweder sterben alle Dinge - oder sie leben und können nicht sterben - worin kein Kompromiss möglich ist, weil Tod unmöglich ist für jenen, der versteht, was er in seiner eigenen Wirklichkeit ist.


Mögen diese Worte jetzt auch einen inneren Widerstand bewirken, bei genauerem Hinsehen beinhaltet diese Gewohnheit ein beständiges Weiterschlafen nach dem morgendlichen Aufwachen, es ist, vielleicht mit kleinen Wachzuständen zwischendurch, nicht selten ein Dauerschlaf von der Wiege bis zur Bahre...?!

Denn wer kennt es nicht aus eigenem Erleben:
 

Selbstvergessen sind wir selten in der Gegenwart, eher im Vergangenen oder zukünftig  planend. 


Ja, das, was üblicherweise als denken verstanden wird, ist nur ein Schatten dessen;
das Denken für die vielen Aktivitäten an jedem Tag ist bei genauerem Hinsehen eine Abfolge von antrainierten Abläufen, mehr nicht.
 
Schöpferisches Denken, wozu wir Menschen fähig wären, zeigt sich an dessen Ergebnissen.
 
Daher versuche, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Denn sollte in dieser Welt auch nur der kleinste Sinn zu finden sein, so doch jener, der die Hintergründe allen Seins für jeden nachvollziehbar offenbart...?!

Auf der "rationalen" Ebene stelle ich hier die zwei grundlegenden Kosmos-Herkunftstheorien begründet infrage: Schöpfer und Urknall - 

Unzählige unterwerfen (Kap.7) sich der einen oder anderen...?!


Schöpfertheorie (Kap.6):

der "verbotene" Baum der Erkenntnis ist Sinnbild von Gottes Misstrauen seinen eigenen Geschöpfen gegenüber.
 
Dieses führte Äonen später zum Göttlichen Auftragsmord an seinen angeblich von ihm geliebten Sohn, demzufolge der
"leidende" Jesus mit seinem Kreuzestod die Kastanien aus dem Feuer holen sollte, ins Lot zu bringen, was durch Gottes Misstrauen begann...?!

Sollte Er, wie behauptet, allmächtig sein, muss Er von der Schlange gewusst haben, ebenso, wohin Sein Misstrauen führen wird, dazu, dass Seine Schöpfung auf unabsehbare Zeiten unter diesen irdisch äußerst lebensfeindlichen Bedingungen existieren muss, Bedingungen, die auf fressen und gefressen werden basieren, somit lebt alles, um zu sterben, daraus neues Leben zu ermöglichen, demzufolge lebt alles aufgrund des voraus gegangenen Todes: 

Verschlingen ist das »Lebensgesetz« der Natur!“ 


Die Frage bleibt, wenn dieser Gott die“ LIEBE wäre, warum sollte Er seiner eigenen Schöpfung misstrauen, was hatte Er zu verbergen, sie ging aus ihm hervor, war Seines gleichen – dass sieht sehr nach einem Menschengemachten Gott mit einem Therapiebedürftigen Selbstvertrauen aus...?!

ein einfacher Vergleich:
liebevolle Eltern legen ihren Kindern eine wohlschmeckende Süßigkeit sichtbar vor die Nase, belegen es mit einem tödlichen Verbot - wie krank wäre das?


Urknalltheorie(Kap.2 + 5):
Das Kausalitätsprinzip von Ursache und Wirkung gilt grundsätzlich immer und überall, nur nicht beim Urknall, wird behauptet...?!


Weil letztlich keine dieser Theorien "beweisbar" ist und jeder irdisch "Wissende" mit der eigenen Sicht im Meer der Meinungen für sich genommen recht hat, wird die zentrale Frage nach der Bedeutung umso wichtiger: 


WOZU DIENT ES?"

 
Denn allein die Sinnfrage zielt auf die eigentliche Bedeutung, weil ausschließlich das für uns Menschen einen Wert hat, niemals eine wie auch immer geartete Theorie, nicht selten gar zu eigenem Lob von Medien und wissenschaftlichen Zirkeln gefeiert.

Sollte es also keine liebevolle Quelle, Gott, Ursprung oder sonst wie genannt für "alles was ist" geben, wäre jeder weitere Gedanke, jede Überlegung diesbezüglich völlig ohne Wert und jeder hätte das Recht, es sich bis zum letzten Atemzug auf Kosten der Welt gut gehen zu lassen.

Doch auch diese Sicht wäre möglich:
Setzt man die Wirklichkeit dieser Quelle voraus, so wird diese sich dessen, was wir hier als Leben vorfinden, bewusst sein und jedem Fragenden so weit entgegen kommen, wie jeder es für sich selber zulässt, denn gegen den eigenen Willen kann von jener Seite nichts unternommen werden, und doch, „die LIEBE“ gibt niemals auf, Sie wartet geduldig.

Diesen Gedanken vorausgesetzt, wird für jeden, der fragt, der, wie auch immer, anklopft, eine Tür geöffnet werden, wie ich es selber auf Wundersame Weise erlebte.

Für diese Tür ein Studium in Astrophysik oder Religion vorauszusetzen, wäre das ein Zielführender Weg?
Deren Argumentationsebene befindet sich vor der Wahrnehmung, die „der LIEBE“ dahinter.

Nochmal: vorausgesetzt, es gibt diese LIEBE, so wird alles, was wir zu einem Verständnis der Gegebenheiten dieser Welt wissen müssen, auf der einfachsten Ebene gegeben werden, eine, die ein normaler Mensch mitzugehen imstande ist -  

...welche Botschaft könnte froher sein...?! 

 
...ein möglicher Weg von Materie - Geist - Sinn - Bedeutung zur Realität:                                  eine Idee zur Wirklichkeitskonstruktion?!
Das muss jeder wissen | Realität wissenschaftlich erklärt | Dr. Ulrich Warnke - YouTube

Wenn dich also interessiert, mehr darüber zu erfahren, komme mit auf den Weg vom Konkreten ins Allgemeine und zurück, die gesamte Spannbreite menschlichen Lebens, es wird "eine Reise ohne Entfernung".

Und du magst denken, es seien verschiedene Geschichten, die ich hier erzähle, nein, es sind unterschiedliche Blickwinkel, alle auf ein Ziel hin führend, durch die Sinnfrage leitend hinter die Wahrnehmung führen zu wollen.


Ja, und manche Dinge benenne ich recht direkt, da das übliche Drumherum reden bei diesem Inhalt nicht hilfreich ist.

Und die Frage mag entstehen, warum ich beim „Anfang aller Anfänge“ beginne:
Wer sich hier auf diesem Planeten umschaut, wird realisieren, dass ein umfassendes Verständnis der Gegebenheiten dieser Welt eigentlich unmöglich ist:

- WIR SEHEN DEN WALD VOR LAUTER BÄUMEN NICHT! - 


Es fällt auf, so gut wie alle, die von sich meinen, von dieser Welt etwas zu verstehen und daraus folgend ändern zu wollen, bleiben in eben diesem Weltweiten Wald und nehmen sich die eine oder andere kleinere oder größere Pflanze, den einen oder anderen Baum und sonstiges vor, diese zu untersuchen, mit dem Wunsch, deren Lebensraum im Wald und sonst wozu verbessern, aber erkennen gar nicht die größeren Zusammenhänge, die möglicherweise diesen gut gemeinten Vorhaben erschwerend, gar verwehrend entgegen stehen.

Dass die "Natur gegebenen Umstände dieser Welt", also die Grundbedingungen dieses Weltweiten Waldes, so sind, wie sie sind, hat ja gleichwohl irgendwie seinen Ursprung im "Anfang aller Anfänge".

Meines Erachtens könnte es höchst hilfreich sein, die Bedingungen dieses Ursprungs zu erforschen, also gänzlich aus dem Wald heraus zu treten, von einer höher gelegenen "LICHT"-ung aus auf den gesamten Wald zu blicken 

- also hinter die Wahrnehmung

was ich mit diesem Grundlagenkonzept versuche, um mit neuen Einsichten zu den anderen in den Wald zurück zu kehren, nicht anders als jener es tat, den Platon in seinem Höhlengleichnis beschrieb...
(seiner Zeit ist dieser dann leider getötet worden - heute belässt man es zumeist damit, jene "Mund-tot" zu machen oder, trotz besserem Wissen, einfach zu ignorieren).

Manche kennen die Geschichte der blinden Weisen und des Elefanten, diese auf unsere Welt zu übertragen und zu erkennen, nichts anderes, als darin geschildert, geschieht hier:

Kurzgeschichte: Die Blinden und der Elefant (abenteuer-selbstbewusstsein.com)

Wir alle sind diese Blinden, meinen gleichwohl, sehend zu sein, haben diese Welt in unzählige Bereiche aufgeteilt, keiner versteht das Ganze und doch meint so gut wie jeder, genügend vom Ganzen zu verstehen, sich demzufolge in einer "adäquaten" Art und Weise darin bewegen zu können.
 
Die hier aufgeführten Gedanken sind zuvorderst
"bitterster" Ernst, gleichwohl in keinster Weise erkannt, lieber prägen kindliche Sandkastenspiele - was wir allen Ernstes "LEBEN" nennen - fortdauernd unseren Alltag...?!

Jeder hat infolge seines Lernens unbewusst gewisse Annahmen über sich und über die Welt verankert, für sich genommen
logisch“ erscheinend, bei näherer Betrachtung nicht selten unüberprüfter, auf Sand gebauter Glaube, der einem den Halt vorgaukelt, den man hier so dringend benötigt, daher meint, diesen gefunden zu haben, ihn gleichwohl niemals mehr mit einer Frage ins Wanken bringt.

Sich diesen "Glauben" mit einem inneren Streben nach Wahrhaftigkeit prüfend vor die eigene Seele zu stellen, kann beim eigenen Ego den größten Widerstand hervor rufen, da es sich "existentiell" damit verbindet, sich daher als höchst gefährdet versteht und ggf. völlig irrationale Argumente vorgibt, diese nicht als solche erkennend.
Wie könnte "Projektion" besser funktionieren...?!

Befasst man sich in größeren Zusammenhängen mit diesen Fragen, drängt sich der Gedanke auf, ob seit jenem "Anfang aller Anfänge" eine abgrundtief liegende Abwehr gegen jedwedes erkannt werden" der Gegebenheiten zugrunde liegen könnte, was sich, gleich eines geistigen Virus`, im weltweiten Desinteresse an diesen menschheitlichen Grundfragen zeigt, obwohl es jeden Einzelnen zutiefst betrifft.
 
Als ich es einst ernsthaft wissen wollte und diese scheinbar völlig überflüssige, gleichwohl ungeheuerliche Frage in Erwägung zog -
"WARUM MUSS ICH STERBEN?" - wenn ich doch hier lebe, ergaben sich im Verlauf eines unverhofften Anstoßes überraschende Einsichten, mir wurden Aspekte bewusst, die die gesamte Zeit über zu sehen“ waren, doch ich erkannte sie bis dahin nicht.
 

Dieser Anstoß - der Beginn meiner Reise zur Quelle - ermöglichte mir über einen längeren Zeitraum die hier aufgezeigten Gedanken niederzuschreiben gleich dem Wasser, das im Fels zu Eis gefroren ganz langsam den scheinbar so festen Stein zerbricht.


Wann ist ein Mensch erwachsen?
Wenn er einen Beruf erlernt, eine Familie gegründet, ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt, die Welt bereist oder aber erst, wenn er
"sich selber" auf den "eigenen" Weg macht, Herkunft und Sinn von Allem (Kosmos-Erde-Natur-Mensch etc.) - gerade auch seiner selbst - verstehen zu wollen, damit zu ergründen, was die, was seine Welt im Innersten zusammen hält, ohne sich das Mäntelchen vor gedachter Theorien umzuhängen, denn des Kaisers neue Kleider sind schon lange die Alltagsmode schlechthin.

Kann es denn sein, dass ich die Begründung für diese so wichtige Frage irgend einem selbst ernannten Experten“ - wem auch immer - oder einer Theorie überlasse, wenn ich selber zudem diese Erklärungen in keinster Weise überprüfen kann.

Akzeptiere daher niemals ein Gedankengebäude, eine Theorie bezüglich der Hintergründe deiner eigenen Existenz, dem dein geläutertes Herz nicht gänzlich zustimmen kann.

Hier sind Gedanken geäußert als Frage, als Motivation...,
anzuregen,
"alles selber zu denken", was zwar ein wenig Zeit und viel, viel mehr eigenen Willen braucht, doch "sich selber“ auf den Weg zu machen, entfacht und stärkt die eigenen geistig-seelischen Kräfte für die im Inneren errungene Einsicht, diese Welt als eine Matrix zu erkennen und daraus aussteigen zu können nach dem Motto: 

- wenn du merkst, du reitest ein totes Pferd, steig ab! - 


Um mich in diesem Dschungel der Meinungen, Thesen, Theorien, Behauptungen etc. zu bewegen, versuche ich im Text des Öfteren jenen Focus einzunehmen, dem wir die jeweilige Entstehung des Kosmos zuschreiben, was neben dem Urknall in unserem Christlich-Kulturellen Hintergrund jener Gott der Genesis ist, wobei ich im 4. bis 7. Kap. dieser Frage grundsätzlich nachgehe.

Um diese Welt zu verstehen, haben wir diese in Wissenschaftsdisziplinen eingeteilt.
Einen Aspekt daraus zu untersuchen, stehen wir also jeweils auf einem anderen Hintergrund.
Das scheint zu erfordern, die entsprechenden Gebiete, um die es bei der jeweiligen Betrachtung geht, erlernt zu haben, doch wer hat das bei der Komplexität dieser Welt?


In diesem Gedankengang schaue ich scheinbar ebenso aus unterschiedlichen Blickwinkeln, doch ist mein Fokus auf nur eine Grund-Frage gerichtet, einzig sinnvoll, die ein Mensch sich und anderen stellen kann: 

- was ist "der" Sinn von Allem, was "ich" wahrnehme...?! - 


Die Frage lautet eben nicht, "was ist der Sinn von Allem", denn die Erweiterung setzt etwas voraus, was im folgenden Verlauf noch zu untersuchen wäre.

Jemand mit reflektierter Lebenserfahrung wird ganz sicher diese hier aufgeführten Überlegungen nachvollziehen können, vielleicht auch erst beim nochmaligen lesen.

Und ich möchte nichts geringeres, als jeden ermutigen, nach den Sternen zu greifen, da ein jeder viel zu wenig vom Leben erwartet -
das bedingt gleichwohl, zu erahnen, wo diese zu finden wären:
 

 "du baust dir noch ein Heim – dort allein zum glücklich sein
 alle die zu dir gehörn – solln sich mit dir darin verschwörn
 dein Schloss, dein wirkliches Erbe – verschmähst du wie die Herde
 willst sein gegen deine Natur – dein Selbst, die Liebe pur"

 
Du magst fragen, wer ich bin, die üblichen Weltbilder zu hinterfragen, nichts anderes als Du:
- ein Suchender in einem fremden Land -
dem das Leid des eigenen Seins den Anstoß gab.

Mit diesen Worten, Gedanken, Ideen suche ich einen Austausch mit Dir - Du -
der das jetzt liest, denn ich stelle alles hier geschriebene zur Disposition, zur Diskussion.


Erst wenn all unser Wissen, auf das wir doch so stolz sind, in der Seele empfindend (nicht schwelgend) erlebt wird, erhält das Wesentliche davon seinen Sinn, alles andere befriedigt nur den überdimensionierten Ego-Datenfriedhof und vernebelt den Blick ins Freie, in die Freiheit des Geistes, wo sonst sollte diese möglich sein...?!

Kann es denn sein, dass die leidvolle Existenz des eigenen Lebens, das ganze jämmerliche Elend, das einen jeden Tagtäglich begleitet, diese Worte nicht mal für einen ganz kurzen Moment aus der stahlharten Umklammerung des Verdrängens bewusst werden lässt?

Ja, wir Menschen scheinen fähig, ohne auch nur das Geringste zu empfinden, größte leidvolle Anstrengungen auf uns zu nehmen, anderen ebensolches zuzumuten, wenn "Pflicht und Kür dieser irdischen Wirklichkeit" die Vernunft des Herzens „sprachlos“ macht, darin unsere apathische Unfähigkeit, zuerst einmal über sich selbst zu trauern, offensichtlich werden kann.

Ist es so, dass wir uns nur noch im persönlich gefärbten Ego-Modus berührt fühlen, somit der
"Schlaf des Adam" seit Äonen in jedem beständig weiter wirkt...?!

Wenn das eigene Gewissen, wie üblich, einzig den persönlichen Kriterien unterworfen bleibt, so hat das Ego den größten Einfluss und wird unter Verschleierung der eigenen Anwesenheit dieses mit den "besten" Argumenten vollauf für die eigenen Zwecke zu nutzen wissen.

Erst wenn dieser Zusammenhang (mit-) fühlend erkannt und jenes einer unabhängig-geistigen Instanz zur liebevollen Prüfung angeboten wird, so kann mit der Zeit die Ego-basierte Individualität zunehmend in den Hintergrund treten.

Gesellschaftliche Versuche, erzieherisch auf Bürger einzuwirken, zeigen deutlich, dass Appelle, mögen deren Inhalte auch noch so überzeugend sein, zumeist erst Wirkung zeitigen, wenn noch mehr“ dabei raus springt!

Wer Mitscherlichs „Die Unfähigkeit zu trauern“ kennt, wird diesen schwerwiegenden Aspekt wohl verstehen, denn die Frage, wer oder was ist der Mensch, wo wird diese gestellt...?!

Jesus eindringliche
(übersetzte) Worte am Kreuz scheinen nie verstanden worden zu sein: 

VATER, VERGIB IHNEN, DENN SIE "FÜHLEN" NICHT,
WAS SIE SICH SELBER UND DAMIT DEM NÄCHSTEN ANTUN!
 


vor diesem Hintergrund kann ich dich nur bitten,
komm mit auf eine Reise der Vernunft des Herzens,
vor den Vorhang der Wahrnehmung, dem Status Quo,
ebenso hinter den Vorhang der Wahrnehmung,
wo du das finden wirst,
was du im Tiefsten suchst und weswegen du kamst,
was dir diese Welt zwar beständig verspricht,
doch - außer in Illusionen - niemals einlösen wird,
weil jegliches Ende allem Anfang innewohnt 



1. Quo Vadis - Der Mut zur Sinnfrage, die erst "den" Weg erkennen lässt

KANN ETWAS LEBEN HABEN, WAS STIRBT?“
"KANN ETWAS WIRKLICH SEIN, WAS KEINE URSACHE HAT"
KANN ETWAS WIRKLICH SEIN, WAS VERGEHT?“ 


Obige Grund-Gedanken möchte ich voran stellen, sie durchziehen die gesamten Überlegungen, sind daher für das Verständnis dieses Inhaltes sehr hilfreich.
 
Sinnvoll ist, keine dieser Äußerungen zu bewerten, nicht in die eine, nicht in die andere Richtung, deren Relevanz wird sich früher oder später einstellen, wie ich es selber erlebe.

Diese Ideen sind nicht einfach willkürlicher Art, sie ergeben sich aus dem Gesamtzusammenhang, der sich wohl erst jenen eröffnet, die bereit sind, meinen Vorschlägen bezüglich eigener Wahrnehmung zu folgen, diese empfindend in ihrer Seele lebendig werden zu lassen.

Ist das einmal verstanden, eben darin die Wahrhaftigkeit der hier offen gelegten Weltenrätsel ihre Lösung finden können.

Es ist von Aspekten, von Ideen, gar Theorien zu lesen, die in dieser Welt teils neu sind, doch, sich ohne tieferen Kenntnissen der Physik dem Urknall zu widmen, gar diesen, wie ich es hier wage, in Frage zu stellen, lohnt es, derlei Gedanken zur Kenntnis zu nehmen.
 
…erst als ich begann, die vollkommene Sinnlosigkeit meines Lebens zu erahnen, da dieses in der gänzlichen Zerstörung all dessen endet - im Tod - was mich, was mein Leben, was meine gesamte Existenz ausmacht und je ausgemacht hat, dämmerte es mir…?!
 
Wir modernen Menschen verhalten uns bezüglich Tod tendenziell ähnlich jenen, die seiner Zeit glaubten, ihr Schiff würde am Meeres-Horizont ins Nichts stürzen, denn, es wird sich erst gar nicht weiter damit beschäftigt, was nach dem Tod sein könnte, der Körper (der Mensch?) ist weg, basta!
 
Kann man die Herkunft des Menschen von der des Kosmos` abtrennen?
Es gibt unterschiedliche Hypothesen, Konzepte, Glaubensrichtungen über Herkunft dieses Kosmos`, jede bleibt mehr oder weniger unhinterfragt von den jeweiligen Anhängern.
 
Die einzelnen Ausrichtungen kann man sich gut wie ein 360 Grad Kreis vorstellen, so dass zu jeder Haltung ebenso die gegenteilige zu finden ist: es ist Chaos pur!
 
Sich auf die folgenden Überlegungen einzulassen, wobei ich hier nichts schreibe, was nicht jeder selber mit klarem Denken nachprüfen kann, scheint gerade in dieser Zeit des Krieges, der Toten, Verletzen, der vielen Flüchtenden, aber auch der weiterhin gültigen Klimakatastrophe, der Corona-Pandemie und all jener Katastrophen, die immerzu irgendwo das Leben der Menschen enorm erschweren, schwer nachvollziehbar und doch, wer es vermag, wird verstehen, dass diese hier genannten Ideen sehr hilfreich sein können, mit der Anmerkung verbunden, schon beim Lesen dieser Gedanken, sobald etwas unklar sein sollte, dieser Frage, z.B. im Internet, nachzugehen.
 
Leider leben wir in einer Zeit starker Wissenschaftsorientierung, gar -gläubigkeit, so dass anders orientierte Überlegungen selten auf Interesse stoßen.
Nur ein Beispiel, wie Wissenschaft, abgehoben von der Erfahrungsebene des Menschen, ein gänzlich abstraktes Eigenleben führt und man fragen könnte, ist Wissenschaft einzig für die Experten, was hat diese mit den ganz konkreten Lebens-Fragen des einzelnen Menschen zu tun? 

Jenseits von Einsteins Gravitationstheorie - Spektrum der Wissenschaft
Quanten-Gravitation: Das holografische Universum - Spektrum der Wissenschaft


"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Einstein

Wer kann sich mit dem, was wir Leben nennen, egal ob 8 Monate, 8 Jahre, 80 Jahre oder mehr, zufrieden geben bei einer Existenz mit enorm viel Lernen, enorm viel Arbeit, viel Verzicht, auch Freude, mit Einsamkeit, mit Angst, mit Krankheit, mit Abschied durch den Tod geliebter Menschen, der beständigen Sorge um die eigene Gesundheit, Behinderung und schlussendlich ganz sicher dem eigenen Tod, was bedeutet, die völlige Auflösung seiner selbst, in der alle Erfahrungen, alle Wünsche, alle Hoffnungen begraben werden, alles, was man sich unter größten Mühen errungen hat...?!

Wer kann im oben beschriebenen Leben ernsthaft einen solchen Sinn erkennen, der zum Ende den Tod rechtfertigt?
Und doch versuchen wir, versucht ein jeder, letztlich ohne jeglichen Erfolg, die Sinnlosigkeit in Sinn umzudeuten, die Quadratur des Kreises…?!

Allein diesen unendlichen Widerspruch „wirk“-lich (in ihren Wirkungen) zu empfinden, könnte die größten Veränderungen in dieser Welt mit sich bringen.
 
Denn es wird behauptet, der Tod gehöre zum Leben…?!
Auf der Erfahrungsebene scheint das richtig zu sein. 
Und doch bleibt die Frage vorerst unbeantwortet: 

KANN ETWAS LEBEN HABEN, WAS STIRBT…?!“ 


Wer sich weiter gehende Gedanken macht, wird verstehen, dass hinter dem Verständnis von klein an überlieferter Denkmuster, zudem in unseren Empfindungen aus Wünschen und Abneigungen, Antworten liegen können, die sich jedoch erst für jene eröffnen, die sich frei machen, durch Selbstreflexion zuerst bei sich selbst deren Wirkungen einzusehen, wobei Logik & eine Vernunft des Herzens eine zentrale Rolle spielen.

 

Hermann Hesse „Glück"
 Hermann Hesse „Glück" - YouTube 


Gleichwohl ist es hilfreich, sich an keine hier genannten Aussagen zu binden, sondern diese mit einem inneren Abstand erfassen zu wollen, denn darin liegt ein großes menschliches Problem, sich zu schnell dem einen oder anderen Argument anzuhängen, es engt die Wahrnehmung ein und bestärkt die eigene, nicht selten einseitige Sicht der Dinge.
  
Was wir in dieser Welt erleben, interpretieren wir durch die individuelle Brille eigener Emotionen, der individuellen Sicht über diese Welt, diese Interpretationen werden zur eigenen Wahrheit, aufgrund derer wir wiederum in der Welt agieren.
  
Das beinhaltet nicht selten, eigene Versäumnisse, Fehlinterpretationen nicht zu erkennen, nicht erkennen zu wollen, diese dann üblicherweise auf andere Menschen als auch auf die Umstände, für die man natürlich selber nichts kann, zu projizieren.
  
So entsteht unterschiedlichste Wahrnehmung, wobei jeder denkt, der andere verstehe es falsch, da die eigene Sicht so gut wie immer die richtige ist und demzufolge der aus persönlicher Sicht berechtigte Streit im Kleinen, bis zum Krieg im Großen, entsteht.
  
Dabei gibt es einen gänzlich auf Frieden orientierten Grundsatz, der jedwede Projektion, jedwede Schuldzuweisung ad absurdum führt: 

Ich bin für jede Gefühlsregung in mir zu 100 % selbst verantwortlich,
denn keiner kann irgend ein Gefühl in mir auslösen, wenn ich dem nicht zustimme!“ 


Meine Empfindungen entstehen in mir, so habe auch ich allein und jederzeit die Möglichkeit, daran etwas zu ändern, niemand kann das für mich tun.

Das bedeutet in der Konsequenz, die volle Verantwortung für das eigene Leben, für alle Erfahrungen meines eigenen Lebens zu übernehmen.
 
Traut man sich noch einen Schritt weiter zu gehen, könnte die nächste Anfrage an sich selbst lauten:
In wie weit bin ich ggf. für alles verantwortlich, was ich in dieser Welt realisiere, da sich die ganze Welt als Wahrnehmung beständig in meinem Bewusstsein befindet.

In diesem Zusammenhang gilt besonders die Frage nach der Wirklichkeit all dessen, was ich wahrnehme, was wir Menschen wahrnehmen, auf die noch näher eingegangen und deutlich wird, diese Welt ist eine, in der der Widerspruch die Normalität darstellt, doch wird dieser daher gar nicht mehr als solcher erkannt.

Dieser Aspekt beinhaltet ganz besonders die aktuelle Weltsituation mit Kriegen, Klimafolgen, Versorgungsengpässen, Umweltkatastrophen und all dem von Menschen verursachten Ungemach.
 
Wem ist bewusst, dass wir jenem gleichen, der einst aufgefunden wurde und sich an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern konnte, ein Zustand der Amnesie.
 
Wer von uns kann sich erinnern, woher er kommt, ob irgendetwas vorher war, was ebenso für die Menschheit gilt, obgleich es derart überprüfte Geschichten gibt.

2. Ursache und Wirkung
Ein Grundsatz gilt zu allen Zeiten und überall, dass eine Wirkung eine Ursache haben muss, und umgekehrt, eines von beiden allein ist unmöglich, sollte daher, wenn es sich anders darstellt, hinterfragt werden.
 
Wissenschaftlich wird die Urknall-Theorie favorisiert:
Infolge des Urknalls entstand voraussetzungslos, also aus dem Nichts, ein Universum mit Zeit und Raum und in diesem eine unübersehbare Zahl von Aspekten.
 
Indem wir diese Theorie anerkennen, setzen wir die Wirklichkeit von Materie voraus und damit zwangsläufig alles, was wir damit verbinden: Diesen Kosmos, diese Welt, die in ihr lebenden Körper sowie alle Erfahrungen damit und letztlich diese Art Wirklichkeit selber.
 
Dieser Annahme steht jedoch völlig der Kausalität entgegen, die besagt, ohne Ursache keine Wirkung und umgekehrt.
 
Wenn also dieser Kosmos, diese Erde und alles darauf keine Ursache hat, wie wirklich kann demzufolge alles sein, was wir hier wahrnehmen, inklusive uns selbst?

Zudem wissen wir, das alles, was wir wahrnehmen, früher oder später vergehen wird.
Völlig unbeantwortet bleiben dabei die Fragen: 

  

"KANN ETWAS WIRKLICH SEIN, WAS KEINE URSACHE HAT"
KANN ETWAS WIRKLICH SEIN, WAS VERGEHT?“ 

WIE KANN URSACHLOSES ENSTEHEN?" 


3. Was ist Wirklichkeit?

Jede noch so kleine Rechenoperation hat am Anfang entweder ein Plus oder ein Minus, wobei wir das Plus üblicherweise nicht extra schreiben, es wird einfach voraus gesetzt.

Das größte Hindernis in dieser Welt, wie wir sie allgemein über die eigenen Sinne wahrnehmen, liegt in diesem ganz kleinen Rechenfehler, denn wir setzen völlig unbewusst bei allem wahr genommenem ein Plus, also ein Wirklichkeitszeichen, es wird als "wirklich" genommen. 

Doch wie wirklich ist das, was die eigene Sinneswahrnehmung dem Wahrnehmenden anbietet? 


Diese philosophische Grundfrage kann nicht objektiv geklärt werden, schon Platon zeigte in seinem Höhlengleichnis, dass wir Menschen tendenziell davor flüchten, daher den Schatten an der Wand mehr vertrauen, als dem Licht der Erkenntnis und damit lieber in der individuellen Wirklichkeitskonstruktion verharren, da diese den eigenen Befindlichkeiten (Wünschen und Abneigungen) besser entspricht. 

 Paul Watzlawick: „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“
Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Die Matrix – Fischer Welt (fischer-welt.de)


Die Physik Newtons stimmt tendenziell mit der menschlichen Sinneswahrnehmung, aus der wir Wirklichkeit ableiten, überein.
Die Erkenntnisse der Quantenphysik sind theoretischer Art, bestimmen eher Wahrscheinlichkeiten von Objekten im Raum.
 
Was ist Quantenphysik?
Quantenphysik umfasst alle Theorien, Modelle und Konzepte, die auf die Quantenhypothese von Max Planck zurückgehen. Plancks Hypothese war um 1900 notwendig geworden, weil die klassische Physik z. B. bei der Beschreibung des Lichts oder des Aufbaus der Materie an ihre Grenzen gestoßen war.
 
Daher sind deren Ableitungen mit ihren abstrakten Aussagen (z.B. Doppelspaltexperiment) nicht mehr mit der menschlichen Erfahrungsebene kongruent, deuten darauf hin, dass unsere Vorstellungen von gleichbleibender zeitlicher Wirklichkeit nicht stimmen kann.
 

Unsere Welt ist nicht dergestalt, wie unsere Sinne, ebenso unsere persönlich gefärbte Sicht diese uns vermitteln, doch ist es sehr schwierig, hinter diese Fassaden zu blicken, blicken zu wollen, denn das würde ein loslassen von der gewohnten Sicht bedeuten und erfordert, sich selbst eine gänzlich neue Sicht all dessen anzueignen, womit man sich sein bisheriges Leben mehr oder weniger gut eingerichtet hat. 


Es sind einzig unsere Wahrnehmungen, die wir wahrnehmen können, unser Bewusstsein ist die Matrix, auf die der Kosmos begriffen wird. Farbe, Schall, Temperatur und dergleichen sind nur als Wahrnehmungen in unserem Kopf existent, nicht als absolute Essenz. Im weitesten Sinn können wir überhaupt nicht eines äußeren Universums sicher sein“ - (George Berkeley)

4. Urknalltheorie versus Schöpfertheorie - die zwei grundlegenden Kosmos-Entstehungstheorien
Im Grundsatz kennen wir nur obige zwei Kosmos-Entstehungstheorien/-Konzepte.
Vor Jahren las ich ein höchst aufschlussreiches Buch, welches mich zu weiteren Überlegungen anregte, die mich schließlich zur menschheitlichen Grund-Frage führten:
Wodurch (Quantität) ist Alles (Kosmos – Erde – Natur – Mensch etc.) und wozu (Qualität)?

5. Urknalltheorie - eine ursachlose Wirkung - eine Theorie der Illusionen...?!
Sie besagt, jenes Ereignis (Big bang) entstand aus einem „Nichts“, im weiteren Verlauf folgte u.a. dieser Planet Erde mit allem Leben. Der physische Körper eines jeden Lebewesens ist nach gängiger Lesart mit der Erde aus dem physischen Kosmos hervorgegangen.

Wissenschaftler prognostizieren, dass nach einer äußerst langen Zeit alles wieder in den Vorzustand des Urknalls zurück kehren wird, was ja folgerichtig wäre, also in das „Nichts“ und nichts würde dann je auf diesen Kosmos hinweisen, weil Raum, Zeit und damit Erinnerung in eben diesem Nichts entschwanden.
 
Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf, wie wirklich etwas sein kann, wenn es für einen kürzeren ebenso für einen langen Zeitraum aus einem „Nichts“ entstand und dann wieder entschwindet, in Analogie zum nächtlichen Traum.
 
Im Traum erleben wir, nicht anders als am Tage, uns selbst und andere in dieser Traumwelt und empfinden diese während dem als ebenso real, wie wir diese Welt nach dem Aufwachen erleben, was bedeuten könnte, im Träumenden befindet sich die gesamte Welt, der gesamte Kosmos.
 
Vorausgesetzt, es wäre so, wäre damit eine wichtige Frage der Wissenschaft zumindest angedeutet beantwortet, das des riesigen Raumes, den dieses Weltall erfordert, denn in jeglichem Traum, im Tagesbewusstsein ebenso, können wir uns Universen erdenken, die das unzählig Vielfache an Raum einnehmen. 

Wie können wir also sicher sein, dass das morgendliche Erwachen nicht ein scheinbares in einem weiteren Traum ist, es gibt keinen gültigen Beweis für „die“ Wirklichkeit.
Wo also ist das Universum, da es nicht lokalisierbar ist...?!
 
Üblicherweise meint man, es sei außerhalb vom Wahrnehmenden und er sei mittendrin, oder ist es in der eigenen Vorstellung, gleich einer Umstülpung nach außen projiziert.
Theorien vom holografischen Universum könnten in diese Richtung weisen.
 
Diesen Gedanken ernsthaft nachzugehen, würde die Forschung auf einen völlig anderen Weg leiten, nämlich den zu untersuchen, der das gesamte Universum wahrnimmt, das ist nach allem, was wir wissen, einzig der denkende Mensch.

Doch wird dabei in keinster Weise verstanden, dass jedwede Kosmos-Entstehungstheorie bei näherer Betrachtung völlig abwegig, gänzlich absurd ist, für uns Menschen unmöglich annehmbar (Kap.7), worauf ich noch eingehen werde.


Des Rätsels Lösung, falls wir je eine finden, kann möglicherweise nur eine sein, die weit über unsere Einsichtsfähigkeit hinaus geht...?!

6. Schöpfertheorie - das offenbare Mysterium des Christentums ist enträtselt -
     die Bibel führt sich selber ad absurdum mit der Legende vom
"leidenden" Jesus

Es wird behauptet, Gott sei LIEBE, allmächtig, ewig, vollkommen etc.
Kann die „LIEBE“ das Gegenteil IHRER SELBST erschaffen...?!
 
Und in diesem Zusammenhang wird deutlich, um irgendetwas in dieser Welt (Kosmos) zu verstehen, sollten wir den Projektionen die größte Aufmerksamkeit widmen, denn diese Welt ist das komplette Gegenteil von vollkommener LIEBE! 


Theodizee – Wikipedia (die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes) 


Die Bibel besagt, dass ein allmächtiges Geistwesen (die Liebe selbst?) diesen Kosmos erschuf, damit seine Schöpfungen (Adam und Eva etc.) darin existieren.
 
Wie in der Bibel zu lesen, verhielten diese sich nicht nach des Schöpfers Gusto - taten, was jedes Kind macht, die Eltern anzulügen, um Strafe zu entgehen - somit verbannte dieser Gott der Liebe(?) seine Schöpfungen, in der Art eines infantil - pubertär - bockigen Kindes, mit allen Nachkommen aus seinem Racheempfinden heraus, zeitlich unbegrenzt, auf diese Erde mit ihren höchst lebensfeindlich schwierigen Daseinsbedingungen (für den, der sich traut, hinzusehen).
 
Das verdient die Frage, ob die Hölle erst nach dem Tod real werden könnte, oder ob das, was wir Menschen hier erleben, genau diese Bezeichnung verdient?
 
Kein irdischer Herrscher könnte brutaler handeln und seine „Sträflinge“ über Umfang und Zeit völlig im unklaren lassen, denn es dauert schon eine Ewigkeit - wie lange wird er sich noch am menschlichen Leid laben...?!
 
Denn nach seinen Doktrin werden seine Kinder an deren Ende in den Armen der Verwüstung »zur Ruhe gelegt«, wo Würmer warten, ihn zu begrüßen und für eine kleine Weile durch seine Zerstörung zu überdauern. 
 
Doch sind die Würmer ebenso gewiss dazu verurteilt, zerstört zu werden; so leben alle Dinge aufgrund des Todes: 

Herrliches Jehova schuf, brutal zugleich – schau hin ins schöne Tiere Reich
zwar keines auf Vergeltung sinnt – deren morden doch kein Ende nimmt
bei denen ists der Lebenstrieb – beim Menschen Rache Hieb um Hieb
sein Töten ist tiefste Kultur – schon lang folgt er des Blutes Spur“ 



- Verschlingen ist das »Lebensgesetz« der Natur - 


Jesus, der Gehorsame, muss bis heute die Kastanien für seinen Rachevater aus dem Feuer holen.
 
Laut Bibel sollte er als Gottes Sohn den Opfertod sterben, um die Erbsünde eines jeden zu tilgen, eine Sünde, die zu aller Anfang durch Gottes Misstrauen gegenüber seinen von ihm erschaffenen Kindern entstand.
 
Liest man die Erklärungen der Kirchenvertreter, so wird hingebogen was das Zeug hält und sie merken nicht, dass genau dieses Verdrängen
- ein weiterer der unzähligen Versuche zur Quadratur des Kreises, statt hinzusehen -
der Tod der Kirchen sein wird.
 
Warum hat keiner der unzähligen Bibelexperten in all den Jahrhunderten jemals diesen Gedanken, der absolut nahe liegt, geäußert:
Wenn Jesus die Wunder, wie Biblisch dargestellt, hat tun können, so hatte er aufgrund geistiger Fähigkeiten die Materie, auch die seines eigenen Körpers, völlig unter seiner Kontrolle.
Warum sollte er diese nicht ebenso für sich selbst bei seiner Kreuzigung eingesetzt haben…?! 

Mirin Dajo bestätigte anfangs der 1950er Jahre durch eigene Demonstration, dass Jesus keinen Schmerz empfunden haben kann, denn durch beide wirkte, wie sie übereinstimmend äußerten, die Kraft Gottes: 

mirin dajo erklärung - YouTube 


Spätestens durch ihn wird die Legende um den leidenden Jesus, was weltweit Aber-Millionen Kreuze beim einzelnen Betrachter für schuldbeladene Dankbarkeit und Unterwürfigkeit auslösen sollen, völlig ad absurdum geführt und die Frage nach diesem Gott im Hintergrund tritt in den Vordergrund…?!

Sollte also die Kreuzigung geschehen sein, sicher mit Jesus` vollster Zustimmung, um, wie er es schon an anderen demonstriert hatte, die Unmöglichkeit des Todes zu bezeugen und damit die Herrschaft des Geistes über jegliche Materie.
 
Was ist das für ein wie auch immer gearteter Gott, der den Auftrag zur Kreuzigung gab, denn entweder gibt es einen Gott der LIEBE oder einen des Hasses, wobei sich jeder selbst fragen könnte, welche - aufgrund eigener Schuldempfindungen projizierten - Eigenschaften (s)ein jeweiliger Gott haben sollte...?!
 
Wenn Jesus also mit der Kraft Gottes diese Wunder hat vollbringen können, so wird er "dessen" Wesen sicher gänzlich erkannt haben und hat die Menschen damals auf etwas aufmerksam machen wollen, etwas, was selbst bis in unsere Zeit hinein nicht verstanden wird, nicht verstanden werden will, nicht verstanden werden soll, da unser Gottesverständnis, schaut man tiefer, immer noch dem eines Rachegottes entspricht, weil die Ur-Sünde zur Macht-Erhaltung der Kirche wahr sein muss und damit alle folgenden Sünden und damit die Haus eigene Macht aufzuzeigen, diese als einzige Instanz vergeben zu können...?!

Das bewahrt bis in alle Ewigkeit die Autorität dieses Kirchlichen Rachegottes
- damit einher gehend die der Kirche -
ihn um Vergebung anbettelnd, doch wann und wodurch es hier mal fertig mit allem sein wird
- was wir als Leben bezeichnen -
dass bleibt „sein“ wohl behütetes Geheimnis, denn einzig das hält seine - unwissend-schlafenden - Schafe bei ihm...?!

Unser weltweites Rechtssystem, gleich ob demokratisch oder unterdrückt, geht grundsätzlich von der Schuldfähigkeit eines jeden Menschen aus, gründend auf der Projektion weltweiter  Rachegötter...?!

Dieser Schuldgedanke ist so tief im menschlichen Denken verankert, dass ein jeder schon von klein an Schuldige und Unschuldige als solche "erkennt", wobei, wie im 1. Kap. beschrieben, eigene Versäumnisse gern übersehen werden, demzufolge die Schuld tendenziell beim anderen (Projektion) zu finden wäre.

Jesus soll gesagt haben "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
Ob er nur seine damaligen Häscher gemeint hat, oder meinte er alle, die jemals lebten und einen jeden, der noch leben wird, weil Jesus gar nicht aus jener Zeit, sondern über diese hin "schaute", denn er war zwar scheinbar in dieser Welt, aber nicht von ihr...?!

Meinte er möglicherweise, dass keiner verstehe, in welch völlig aussichtsloser Situation ein jeder sich hier - in dieser Matrix - befindet...?!
Wer aufmerksam liest, wird erkannt haben, dass dieser Jesus nicht der sein kann, der uns als so widersprüchlich in der Bibel geschildert wird.

Sollte Gott „die“ Liebe sein, so wird "Sein Sohn" nicht anders sein und wird daher für einen jeden, der sich ihm gegenüber öffnet, besorgt sein, und für alle anderen ebenso. 

Demzufolge ist der Rachegott der Genesis eine ebensolche Mär, der Sündenfall ebenso und die von jenem Gott verordnete Kreuzigung sowieso. 

Aufgrund dessen konnte Jesus sich an (s)einen – liebenden – Vater im Himmel wenden, Er, der immer war, immer ist und immer sein wird, was in der Ewigkeit nicht anders sein kann. 


Und er lässt jeden wissen, der es anzunehmen bereit ist, dass es für uns Menschen nur ein einziges Problem gibt, doch dieses wurde schon im selben Moment seiner scheinbaren Entstehung gelöst, aber die menschliche Seins-Erfahrung über die eigenen Sinne besagt das genaue Gegenteil...?!

Ja, dieses zu verstehen, erfordert, die zwei Ebenen (vor und hinter der Wahrnehmung) jeweils mitzudenken, ohne die nicht verstanden wird, dass Gott ein Symbol der Liebe ist, Jesus ebenso, gleichwohl gänzlich alles, was wir wahrnehmen, besser, wahrzunehmen meinen, einzig Symbol sein kann…?!

Was sollte nun der ganze Hype seit fast 2000 Jahren um das Kreuz und die Person Jesu als Grundlage einer Religion des Christentums…?!

Wer obigen Zusammenhang in seiner Tragweite für das geistige, das kulturelle, das soziale Leben jener, die sich auf diesem Planeten dem Rachegott unterwerfen, zu erfassen sucht, kann dieser einfach zur Tagesordnung übergehen oder werden die größten Geschütze aufgefahren, dem zu widersprechen, weiterhin die Herrschaft einer seit Jahrhunderten dauernden paternalistischen Haltung auszuüben...?!

Könnte es gar sein, dass bei der Phalanx gläubiger Rachegott-Unterstützer infolge der ungerechtfertigten Schuld, die bei Unzähligen durch den Anblick des Kreuzes ausgelöst wurde und weiterhin ausgelöst wird, die Einsicht entsteht, mit Hilfe des Heiligen Geistes sich selbst diesen Fehler zu vergeben, wie Jesus dieses als einfachsten Weg zur Rückkehr zum VATER aufzeigt, damit der SOHN, der in CHRISTUS wir alle sind, wieder ganz bei IHM sein wird, somit jedwede irdische Illusion mit Hilfe jedes einzelnen Gottes-Kindes enden kann, wie Jesus jeden wissen lässt...?!

Mit dieser Einsicht wird dem weltweiten  Christentum, dessen Grundlage die Bibel (AT + NT) ist, ganz und gar der Boden entzogen, denn es konnte keinen Auftrag zum Kreuzestod gegeben haben, wenn Jesus nicht hat leiden müssen...?!

Und bedurfte es dann eines Rachegottes, der seinen Kindern misstraute, ihnen dieses Verbot aussprach, welches bei Übertretung auf alle Zeit den Tod mit sich bringt...?!

Was ist das für ein Gott - kann er uns, seine eigene Schöpfung, nicht beschützen...?

Dienen aus Seiner Sicht alle weltweiten Kathedralen, Kirchen und sonstige Sammlungsräume dazu, dass dort sein Kind sich an IHN wenden kann...?! 

Bedarf es also daher eines irdischen Mittlers, der Kirche, den Priester...?


Ist das "wirk"-lich so von IHM gemeint, oder reicht ganz einfach die innere Zuwendung zu IHM, gleichgültig, wo jemand sich befindet, denn die Kommunikation zwischen IHM und Seiner Schöpfung kann unmöglich unterbrochen werden, außer, sein Kind entscheidet sich gegen IHN und damit gegen das eigene Leben...?!

Wäre es demzufolge nicht dringend an der Zeit,
dass sich jeder, der zur Wahrheit vordringen will,
die Frage nach diesem Gott neu stellt,
denn, das könnte aus diesen Worten deutlich geworden sein,
die Frage der Herkunft all dessen, was wir wahrnehmen
und damit die gesamte Gottesfrage ist ein rein psychologisches Problem
und dieses ist immer im Geist des Einzelnen verborgen,
eher noch, tief verdrängt,
sich seiner selbst bewusst zu werden, um zu echtem Selbstbewusstsein zu gelangen,  wäre höchst hilfreich,
und es gibt, wie auch ich es erfuhr, eine beeindruckende Hilfe,
denn wie sollten wir es schaffen,
dieses seit Urzeiten bestehende totale Chaos im Denken als solches zu erkennen,
und erst recht, den Weg daraus...?!
 


Nicht nur Voltaire erkannte den Hang der Menschen zu eigenen projizierten Gotteskreationen, die diese dann mit aller Inbrunst glauben, diesen Glauben gegen jede mitmenschliche Vernunft verteidigen, seit den Kreuzzügen bis heute in erschreckendem Maße in den Religionen zu sehen: 


"denn er liebt nur einen Sohn – ließ ihn martern, welch ein Hohn
 vor solchem Gott sei gewarnt – doch wurde er schon ganz enttarnt
  Voltaire vor Zeiten hats erkannt – mit klaren Worten es benannt
  Gott schöpft sein Ebenbilde – der Mensch hat gleiches stets im Schilde"
 



- Was ist dieser allseits bekannte Gott für ein Gott…, spielt er ein falsches Spiel...? -


Oder ist es, wie hier sehr deutlich aufgezeigt, jener Menschen gemachte Gott, den Voltaire und viele andere aufzeigten, den bei klarem Denken jeder als eine menschliche Projektion erkennen, den es daher, außer in der Vorstellung, gar nicht geben kann...?!
 
Zudem ist da doch ein Aspekt ungeklärt:
Wenn Gott den Menschen nach "Seinem Bilde (?)" erschuf, da Gott doch Geist ist, wieso sind wir Menschen physische Wesen und alles drumherum materieller Natur...?!

Warum fällt es den Exegeten so unendlich schwer, diese eklatanten, offensichtlichen Widersprüche z.B. der Bibel, was besonders die Genesis anbelangt, einzugestehen?

Die verstörendsten Abschnitte der Bibel (msn.com) 


Dieser Gott hat es weit gebracht in weltlichen Zusammenhängen, denn im Grund-Gesetz Art. 56 lautet für Politiker die freiwillige Eidesformel: „...so wahr mir Gott helfe!“
 
Ob jene Volksvertreter sich auch nur den geringsten Gedanken darüber machen, auf welchen Gott sie einen Schwur/Eid ablegen?
 
Eine Wahrheit, das kann jeder in sich spüren, auch wenn diese nicht offensichtlich zu sein scheint, muss sich in jedem widerspruchslos ohne Angst, ohne Zwang als solche erweisen: 


WENN EINE IDEE, z.B. die Idee "GOTT", WAHR IST, MUSS DIESE SICH IN MIR ALS WAHR ERWEISEN,
WELCHE ÄUSSERE INSTANZ KÖNNTE MIR SOLCHES VERMITTELN?“ 


Aus dieser Einsicht heraus kann einem deutlich werden, wo/wie ggf. der Weg zur Heimat, zur  Quelle, falls wir solches suchen sollten, zu finden wäre, in einem äußeren Gebäude (Kirche u.a.) oder im eigenen Geist…?!
 
Obigen Gedanken zufolge kann die Frage nicht Urknall oder Rachegott  lauten, denn dies sind unbeweisbare, Menschen verachtende Konzepte, daher kann sie sich nur aus einer qualitativen Sicht ergeben, einer, die für das Wesen des Menschseins steht, denn alle Fragen, alle Einsichten, alle Erkenntnisse fokussieren sich im Bewusstsein, im Geist des einzelnen Menschen, nur ihn allein interessieren derlei Aspekte.
 
7. geistige Barbarei - unsere weltweit völlig unbewusste Akzeptanz von Willkürherrschaft 

Die bekannten Kosmosherkunftstheorien basieren auf der Akzeptanz von Kräften äußerer Willkür, was bedeutet, dass wir Menschen aus einem Zwangs-System jener Umstände (Urknall, Schöpfer, oder weiterer geistiger Wesenheiten) entstanden, in dessen Gegebenheiten (Naturgesetze) wir uns einzig ein- und unterordnen können, und das bedeutet für uns Leben.

Und doch, aus Selbstachtung heraus sollten wir Menschen uns weigern, Theorien bzw. Konzepte, denn es sind nur solche, für uns selber anzuerkennen, die uns als ein kosmisches Zufallsprodukt oder als Willkürprodukt wahnsinniger Schöpfer oder als „Experiment“ anders gearteter Geistwesen ansehen, wobei genau das der größte Teil der Menschheit macht, indem er sich der einen oder anderen Willkürherrschaft unterwirft, diese als gegeben für sich akzeptiert.

Völlig unbewusst dessen, was wir da tun, kann man sich fragen, wie groß muss der menschliche Selbsthass sein, bereit, vollkommen unwürdig und unterwürfig die Willkürherrschaft einer geistigen Diktatur zu wählen, damit sich selbst als Produkt eines unsagbar grausamen Rächer-Göttes oder anderer Gottheiten, diese untertänigst anbetend, deren Diktatur für sich selbst anzuerkennen.

Andernfalls sich den Doktrin eines gänzlich Seelenlosen Urknalls zu unterwerfen, durch äußere Einflüsse, Kräfte oder Wirkungen in diese Welt und damit in dieses Leben gezwungen worden zu sein, ohne jemals aktiv diesen oder jenen Glauben, auch dieser ist Glauben, hinterfragt zu haben?

Denn keine dieser Theorien beinhalten auch nur ein Quäntchen Mitgefühl mit allen Wesen, die diesen irdischen Lebens-Bedingungen ausgesetzt sind, wobei jedes Leben zwangsläufig erst durch die Vernichtung anderen Lebens lebt, gleichwohl ebenso vernichtet werden wird.

Solches als geistigen Überbau für sich selbst und damit für alle anderen anzuerkennen und gleichzeitig irdische Unterdrückungssysteme in so manch diktatorisch geführten Ländern abzulehnen…, können wir Menschen gespaltener sein…?!

Einstein bringt es auch hier auf den Punkt:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." 

Wer sich in seinen eigenen Seelenregungen tiefer gehend verstehen lernen will, dem ist das Milgram-Experiment empfohlen, wodurch deutlich werden kann, welch völlig verdrängtes, gleichwohl enormes Aggressionspotential in so gut wie jedem Menschen schlummert, doch der eigenen Gedankenwelt recht unbewusst, wobei jeder sich zutiefst empört dagegen aussprechen würde - andere vielleicht, doch man selber sicher nicht: 


 Das Experiment (Mit griechischen Untertiteln) - YouTube
Milgram-Experiment – Wikipedia
Das Milgram-Experiment läuft - nur wenige realisieren es - Harald Welzer im Gespräch - YouTube

 
Auf dieser Welt sind und waren nicht alle so gut gebettet, wie wir jetzt auf den reicheren Seiten der Erde, doch das auch nur für einen sehr kurzen Zeitraum:
Für unzählige in der Menschheitsgeschichte sind es täglich extrem belastende Lebensbedingungen, immerzu für die eigene Existenz, auch der Familie, hart zu arbeiten, trotz Umweltkatastrophen, Krankheit, Leid und letztlich Tod.
 
8. Was ist der Mensch?
     was der menschliche Körper – Laufbursche des Geistes?
 
Nicht selten sagt der Arzt dem Patienten nach dessen überstandener Krankheit, sie sind gesund, alles ist wieder gut. 
Doch wenn ich gesund bin, wieso muss ich dann einst sterben…?! 
Eine zutiefst merk-würdige Einstellung bezüglich Gesundheit…?! 

Nicht minder widersinnig ist der Begriff „überleben.“
Was wird „über“-lebt, wenn dann doch gestorben wird…?! 


Allein schon die Aussage „mein“ Körper, verweist darauf, dass es einen Unterschied zwischen diesem Körper und dem, was „mein“ sagt, geben muss. 
Allgemein sprechen wir dann vom Ich.
 
Der Tastsinn z.B. gibt einen Impuls von der jeweiligen Körperstelle an das Gehirn, und wir haben den Eindruck, an jener Stelle würde das Gefühl stattfinden. Doch selbst das Gehirn, so zeigen Bild gebende Verfahren, ist nicht fähig, zu fühlen, gar zu denken. Es scheint als eine physische Zwischeninstanz für eine nächst höhere Erkenntnis-Ebene zu wirken. Der Sinnesprozess besteht aus Codierungen, ebenso aus Decodierungen. Nicht anders scheint es mit den zielgerichteten Handlungen anderer Sinne zu geschehen.
 
Einzig bestimmte Abläufe sind im Scanner als Gehirntätigkeit rein quantitativ erkennbar.
Im Gehirn selbst gibt es keine Bilder oder Farben, sondern wie in einem Computer nur bestimmte Schaltzustände. Einen neuronalen Zustand kann man sich als imaginäre Fotografie vorstellen, auf der alle Aktivitäten aller Neuronen zu einem bestimmten Zeitpunkt abgebildet sind. Zwischen diesem neuronalen Zustand und einem einfachen Bewusstseinserlebnis, wie etwa einer Farbempfindung, besteht kein offensichtlicher Zusammenhang. Die Kluft zwischen der gemessenen Gehirnaktivität und dem Erlebnis des tatsächlichen Denkvorgangs bleibt unüberbrückbar.
 
Diese nächste Ebene könnte Ich-Bewusstsein genannt werden. Und dieses Bewusstsein scheint die Instanz fürs denken, fühlen, wahrnehmen etc. zu sein. Doch jene Prozesse, und ebenso die Instanz selber, sind mit keinem Verfahren nachweisbar. Die Qualität dieser Inhalte, also die Bilder, die Vorstellungen, die Gefühle bleiben in dieser Art Blackbox verborgen. Einzig die wahrnehmende Instanz kann darüber Auskunft geben. Und dieses geistige Ich, ist jenes, das den Körper tun lässt, was er in dieser Welt tun soll.
 
Wenn also der Körper nicht eigen-motiviert handeln kann, was ist er dann?
Kann man ihm ein eigenständiges Leben zusprechen, wenn er doch nur auf Anweisung reagiert?
 
Ist er „lediglich“ ein Objekt, ein Ding, welches für ein tätig sein in dieser Welt die Grundlage bildet, um Erfahrungen machen und erst im folgenden Schritt darüber Einsichten und Rückschlüsse auf einer rein geistigen Ebene gewinnen zu können?
 
Im Rückschluss bedeutet das, der Körper kann nicht sehen, nicht hören, nicht fühlen und alles das nicht, was ihm üblicherweise zugeschrieben wird, das kann nur der Geist, der diesen durchdringt. 

Wie ein unselbständiges, kleines Kind wird dieser gefüttert, gewaschen und zum Schlafen ins Bett gelegt. 

Es ist der Geist, der durch und mit dem Körper Befriedigung in dieser Welt sucht, dadurch beständig die Wirklichkeit des physischen Erlebens erfährt, somit sich diese selbst lehrt. 

Der Körper ist die Hauptfigur im Traum der Welt.
Es gibt keinen Traum ohne ihn, noch existiert er ohne den Traum, in dem er handelt, als wäre er eine Person, die zu sehen und die glaubhaft wäre.
Er nimmt den Mittelpunkt in jedem Traum ein, der die Geschichte schildert, wie er von anderen Körpern gemacht und in die Welt außerhalb des Körpers geboren wurde, wie er eine kleine Weile lebt und stirbt, um im Staub mit anderen Körpern vereint zu werden, die sterben, wie er selbst.
In der kurzen Zeit, die ihm zu leben zugemessen ist, sucht er nach anderen Körpern, die ihm Freunde sind und Feinde.
Seine Sicherheit ist sein Hauptanliegen - seine Behaglichkeit seine Richtschnur.
Er versucht, nach Lust auszuschauen und die Dinge zu meiden, die schmerzhaft wären.
Vor allem versucht er, sich selbst zu lehren, dass sein Schmerz und seine Freuden unterschiedlich sind und auseinandergehalten werden können.“  



Der menschliche Körper ist gerade mal zu den alltäglichen Dinge fähig.
Die Sinne vieler Tierarten übertreffen in ihrer Spezialisierung weit die des Menschen.
Wir versuchen, das mittels Technik auszugleichen.
 
Da gibt es noch die fast nie gestellte und daher völlig unbeantwortete Frage:
Wie kann ein individuelles Bewusstsein, jener Geist eben, in einem Körper entstehen?
 

"Der Mensch ist ein dunkles Wesen.
Er weiß nicht, woher er kommt, noch wohin er geht, er weiß wenig von der Welt und am wenigsten von sich selber
.“ (Goethe) 


Es gibt einige Konzepte darüber, was das Universum ist, wie es und wie daraus der Mensch entstand.
 
Aus dieser Sicht ist der Mensch eher Mittel, sicher nicht Zweck, er könne einzig beitragen, die noch unentdeckten „Geheimnisse“ dieses Kosmos` entdecken zu helfen, was bedeutet, die Frage nach Herkunft des Menschen könne mit der Herkunft des Kosmos geklärt werden.
Darin zeigt sich die klassische Dualität, hier das Universum, darin der Mensch.
 
Gleichwohl rate ich jedem, sich im Internet einmal selber zu orientieren, was dort für abenteuerliche, nicht zu Ende gedachte Überlegungen angeboten werden, gar nie auf die Idee zu kommen, den Menschen die Grundeigenschaften zuzubilligen, wie zu Beginn beschrieben.
 
Sind jene Kosmos-Entstehungstheorien ausnahmslos null und nichtig für den, für den sie gedacht sind…?
Wenn dem so ist, wird früher oder später die zwingende Frage bei Einzelnen entstehen, wer entschied, dass ich hier bin?
Könnte dafür ernsthafter Weise ein „etwas“ aus dem oben genannten Willkür-Zwangs-System (Kap.7) verantwortlich sein?

Selbst wenn derlei Hintergründe, wie so etwas möglich sein könnte, noch im Dunkel zu liegen scheinen, bei klarem Verstand, bei klarer Logik,  - wie auch immer es geschehen sein mag - kann es doch nur der Mensch selber sein, der diesen Zustand herbei führte, es bleibt niemand mehr übrig.

Denn würde alles, was wir wahrnehmen, nicht mit jedem, der jemals geboren ward, ganz direkt zusammen hängen, es bliebe einzig der Irrsinn von Willkür, das Zugeständnis an die absolute Sinnlosigkeit jedweder Existenz, die gleichwohl schon seit Urzeiten das Denken und damit das Handeln des Menschen bestimmt.

Sollte also genau dieses absurd-Unvorstellbare doch der irdischen Wirklichkeit entsprechen, so wäre das der Glücksfall schlechthin, die einzige Chance, aus dieser Matrix aussteigen zu können.

Wenn also der Mensch diesen Erden-Zustand (selbstverständlich nicht auf dieser irdischen "Bewusstseins-Ebene") herbei geführt haben könnte (Kap.9), so wird die Möglichkeit, es rückgängig zu machen, ebenso in ihm liegen, selbst wenn dieser Aspekt noch unklar zu sein scheint, wäre er doch der Schlüssel, diese seit Äonen fest verschlossene Gefängnistür zumindest Ansatzweise zu öffnen.

Mir ist doch bewusst, dass spätestens jetzt beim Lesenden die Frage aufkommt, wie klar ich noch im Kopf sei. 
Ja, ich setzte eine Absurdität gegen eine andere, aber die einzige, die einen Ausweg aufzeigt. 

Wer das zu abenteuerlich findet, sollte sich unter diesem Blick die gängigen Kosmos-Entstehungstheorien (Kap.7) vergegenwärtigen, worüber ich genügend schrieb. 


Keiner müsste also auf die Einsichtsfähigkeit eines Rachegottes, ebenso wenig auf einen Urknall hoffen, denn von Illusionen ist, wie hier wohl deutlich wird, ein Ende allen menschlichen Schreckens sicher nicht erwartbar.

Die unten stehenden Worte von Einstein weisen genau in diese Richtung, die ich hier aufzeige. Er hatte seiner Zeit noch nicht die geistigen Hintergrundinformationen, wie diese später auch mir bekannt wurden.

Ich zeige  genügend eindringliche Argumente auf, so dass jeder, der die unfassbaren Widersprüche dessen, was wir als Leben bezeichnen, auch nur im Ansatz empfindet, aufwachen müsste und doch wird diese Zahl die geringste auf Erden sein:

Der Glaube an eine vom wahrnehmenden Subjekt unabhängige Außenwelt liegt aller Naturwissenschaft zugrunde.
Da die Sinneswahrnehmungen jedoch nur indirekte Kunde von dieser Außenwelt bzw. vom “Physikalisch-Realen” geben, so kann dieses nur auf spekulativem Weg von uns erfasst werden. Daraus geht hervor, dass unsere Auffassungen vom Physikalisch-Realen niemals endgültige sein können. Wir müssen stets bereit sein, diese Auffassungen, d.h. das axiomatische Fundament der Physik zu verändern, um den Tatsachen der Wahrnehmungen auf eine logisch möglichst vollkommene Weise gerecht zu werden
.“ (Einstein)


9. Diese Welt, woher kam sie?
 
    eine erweiterte Theorie, die beide bisherigen zusammenfasst.

Es liegt auf der Hand, wenn wir Menschen nach der Herkunft des Universums fragen, wir damit auch nach dem Sinn fragen, denn Sinn und Herkunft gehören für einen ernsthaft fragenden Menschen rein logisch zusammen.

Wie wir aus der Wissenschaft wissen, kam diese Welt, dieses Universum, aus dem Nichts.
Und was ist das Nichts anderes, als Illusion.
Und genau dorthin wird sie einst entschwinden müssen, weil alles, ebenso der menschliche Körper, wie jeglicher Aspekt hier auf Erden und im gesamten Kosmos, dorthin entschwinden muss, woher alles kam, ins Nichts, dorthin, wo Illusionen ihre Heimat haben

Das würde in der Konsequenz bedeuten, dass dieser Welt, diesem Universum inklusive Menschen als auch der Zeit, insgesamt nicht das Prädikat „Wirklichkeit“ verliehen und demzufolge der Urknall mit allen Folgen niemals als wirklich geschehen vorausgesetzt werden kann...?!

Kann es sich daher anders als um einen in unserer jetzigen Wahrnehmung irgendwie gearteten illusionären Kosmos handeln?
Doch von welcher Art könnte dieses „unwirkliche“ Universum sein?

Ich möchte die Urknall-Theorie um einen denkbaren Aspekt erweitern...
Möglicherweise bestand „vor“ dem Urknall ein rein geistiger Zeit-, Raum- und Materie loser Zustand, der aufgrund eben dieses nicht physischen Seins mit den uns bekannten Methoden nicht erforschbar sein kann. Da gibt es kein Hintergrundrauschendes Echo, da dieser Zustand nie erschaffen wurde, weil er ewig bestand, weil er ewig ist und weiterhin ewig besteht. 

- Wie wollte sich die Zeit in die Ewigkeit einmischen? - 


Dieser nicht physische Zustand könnte der des „Himmels“ vor Beginn der materiellen Welt gewesen sein, Garten Eden oder auch Paradies genannt.
Diesen Zustand nenne ich hier den ersten.

Der Auslöser für den Big Bang könnte im übertragenen Sinn jenes Ereignis sein, welches in der Genesis Sündenfall genannt wird oder anderer vergleichbarer mythologischer Erzählungen.

Adam gilt als Urvater der Menschheit, steht auch synonym als „der Mensch“ allgemein.
Und Gott ließ über „Adam“ einen tiefen Schlaf kommen, doch von aufwachen ist in der Bibel nirgendwo die Rede.

Dieser Hinweis kann auch dahin gehend verstanden werden, dass jener Schlaf als Illusion zu bewerten wäre und Adam (also die gesamte Menschheit) wie es seit Äonen anzudauern scheint, daraus (noch) nicht erwachte und wie es scheint, niemals aufwachen soll, was ja, wie jeder sehen kann, gut zu funktionieren scheint…?!

Wenn also aus dem 1. (geistig) Zustand der 2. (physisch) entstand, so könnte man davon ausgehen, dass der 1. die Ursache und der 2. dessen Wirkung war.

Stellt man hier die Frage nach der Wirklichkeit, so kann man dem 1. wohl eher Wirklichkeit zusprechen, nicht zuletzt, weil dieser schon bestand.

Wäre also aus dem 1. der 2. entstanden, so erschienen damit zwei völlig gegensätzliche, nicht miteinander kompatible Zustände, demzufolge entstand Materie (2) aus Geist (1).

Doch was sollte den 1. Zustand veranlassen, den 2. zu kreieren, diesen überhaupt zu ermöglichen?
Wie gesagt, laut Bibel könnte es der Sündenfall sein.

Wenn also der 1. Zustand, den wir Wirklichkeit nennen, einen 2. völlig inkompatiblen Zustand "scheinbar" ermöglichte, kann dieser dann ebenso wirklich sein, wie „die Wirklichkeit“ selber?
 
Und ist es vorstellbar, dass es so etwas wie ein Gegenteil zur Wirklichkeit geben könnte, wenn wir noch nicht einmal verstehen, was Wirklichkeit überhaupt ist...?!


10. Geist
Gedanken sind Geist – Vorstellungen sind Geist – Empfindungen sind Geist - Ideen sind Geist – Wünsche und Abneigungen sind Geist - Träume sind Geist – Bewusstsein ist Geist

Normalerweise nehmen wir das Denken als etwas so Selbstverständliches, wir verschwenden keinen Gedanken daran.

Erst wenn wir über das Denken selbst nachdenken, merken wir, was das bedeutet:
Es ist ein flügelleichtes, helles, unzerstörbares, lichtes, nicht materielles "Kraft"-System.

Wir unterteilen diese Welt in die beiden großen Lebensbereiche, Natur und Kultur.
Doch wem ist bewusst, dass, ohne Ausnahme, jegliche Kulturleistung (jegliches absichtliche Tun), ist diese auch noch so gering, geboren ist aus einer Idee, aus Geist.

Einstein spricht davon, dass im Kosmos ein Geist vorherrscht, der den des Menschen weit übertrifft und dass es für ihn so aussah, als ob das ganze Universum nichts anderes ist als ein einziger grandioser Gedanke.

Somit eröffnete er ein Denkfenster, welches bis an hin in der Welt, besonders der Wissenschaft, kein adäquates Interesse findet.
Denn immer noch ist die Grundhaltung, der Mensch sei seinem Wesen nach ein Körper.

Gleichwohl liegt die Antwort schon in unserer Sprache, wenn wir sagen, „mein“ Körper und distanzieren uns sprachlich schon unbewusst von der Identifizierung mit dem eigenen Körper.

Es gab und gibt zahlreiche Wissenschaftler und Gelehrte, die von einem intelligenten Universum überzeugt waren und die "Macht" des Geistes über die der Materie stellten: 


Max Planck: Begründer der Quantenphysik spricht in zwei Originalaufnahmen über Naturwissenschaft und "höhere Macht":
"Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält.
Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt, (...)
so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.
Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre
!"

Gleichwohl fällt auf, dass selbst diese Forscher, wohl beeindruckt vom Glitzern der unendlichen Vielfalt der Sterne, den Weiten des Raumes, den scheinbar unerschöpflichen Rätseln dieses Kosmos`, den unendlichen Widerspruch, wie er in der Theodizee offen gelegt wird, nicht "wirk"-lich zur Kenntnis nahmen, wie es ebenso bis an hin in der Welt zu sein scheint. 

Vielleicht als erster Wissenschaftler von Rang kommt H-P Dürr zu tiefsten geistigen Einsichten, Einsichten, die diese Welt, ebenso das offizielle Christentum, noch immer abwehren, da beide für sich die Deutungshoheit = Macht beanspruchen: 


Hans-Peter Dürr (1929-2014) nennt die ursprünglichen Elemente der Quantenphysik „Beziehungen der Formstruktur“, die nicht Materie sind:                                                              „Wenn diese Nicht-Materie gewissermaßen gerinnt, zu Schlacke wird, dann wird daraus etwas "Materielles". Oder noch etwas riskanter ausgedrückt: 
Im Grunde gibt es nur Geist. 
Aber dieser Geist ,verkalkt‘ und wird, wenn er verkalkt, Materie. 
Und wir nehmen in unserer klassischen Vorstellung den Kalk, weil er ,greifbar‘ ist, ernster als das, was vorher da war, das Noch-nicht-Verkalkte, das geistig Lebendige.“ 

  • er bringt es hier auf „den“ Punkt, auf den es „wirk“-lich ankommt: 

       Er wollte in seinem Leben nur das lehren, was er selber verstanden hat…?!

Glaube kann Berge versetzen!“ wird gesagt.
Was ist Glaube anderes als eine geistige Kraft.

Und es gibt viele Hinweise, die diese These stützen:
Es gesundeten Patienten, die unwissentlich ein Placebo einnahmen...?!

"Dein Glaube hat dich geheilt!"
Laut Jesus war der Glaube (Geist) die Grundlage für Heilung...?!
 
Doch die weitest gehende Frage bezüglich der Macht des Glaubens könnte sich auf Herkunft und Sinn des Kosmos beziehen, was ja alles beinhaltet, was wir Menschen als wirklich wahrnehmen.
 
Es wurden unterschiedliche Gedanken und Fragen geäußert, Hinweise gegeben, die zum selber Denken anregen sollen, denn, es gibt für all diese hier aufgeführten Überlegungen keine Beweise und befasst man sich mit Erkenntnissen der Quantenphysik, so wird genau das sehr deutlich:

 Fundamentales Problem der Quantenphysik unlösbar (chemie.de)


Es wurde die Frage gestellt, was diese Welt sei, woher sie kam, wie wirklich sie sein kann, da sie aus einem Nichts (Gott oder Urknall) entstand und, aller Logik nach, wieder im Nichts, gleich eines Traums, vergehen wird...?!
 
Wäre dieses Weltall, wie schon angedeutet, unwirklich in dem Sinn, dass einzig Gottes Schöpfung das Prädikat „wirk"-lich beanspruchen kann, demzufolge die Wirklichkeit einzig in Seiner, in der Non-Dualität Gottes begründet ist, so wäre dieses Universum ein rein geistiges Produkt in des Menschen Vorstellung.

Und wäre dieses Universum das Ergebnis eines Glaubens, der Berge versetzen kann, so wird Jesus möglicherweise genau das gemeint haben, dass diese Welt nicht Gottes sondern des Menschen geistige Kreation aufgrund seines "wahnsinnigen" Glaubens ist, von seinem Schöpfer sich habe trennen zu können, wie ich es im Kap. 9 aufzeige, indem ich die Urknall-Theorie um einen denkbaren Aspekt erweitere und damit Wissenschaft/Urknall und Religion/Genesis in diesem Punkt zusammen führe.

Die Fragen nach Art und Herkunft des Universum werden niemals lösbar sein, solange man diese aufgrund mechanistisch-physikalischer Vorgänge erklären will, ohne die zwingende geistige Komponente einzubeziehen. 

 
Die Schwierigkeit liegt in der Abstraktion dessen, dass diese Welt, dieses Universum, wie aufgezeigt, ursachlos ist, aber gleichwohl - als ein  Außen - wahrgenommen wird. 

Auch wenn hier die eigene Vorstellung an ihre Grenzen kommt, so gibt es doch Aspekte, die helfen könnten, sich diesem Paradoxon denkend zu nähern: 
Jeder kennt es, im Kino zu sitzen, drumherum ist es dunkel und ein spannender Film wird uns garantiert in die Filmhandlung hinein ziehen, so dass wir ggf. erst, wenn der Vorhang schließt, in der „Wirklichkeit des Kinos“ zu Bewusstsein kommen. 

Die Erfahrung der äußeren „Wirklichkeit“ beginnt über die kindlichen Sinne schon im Mutterleib, wenige Monate nach der Geburt lernt der Säugling sich im äußeren Raum zu orientieren, obwohl das Sehen selber ein Vorgang ist, diese Welt im eigenen Gehirn vom Kopf auf die Füsse zu stellen.  

Solches Erkennen führt zwangsläufig zur Wirklichkeitserfahrung, dem Kind bieten sich gar keine anderen Möglichkeiten, als die Umgebung, zu der ebenso der eigene Körper gehört, als real anzunehmen, zudem die Menschen drumherum sich ebenso „wirklichkeitsgetreu“ verhalten. 
 
Ein treffender Gedanke wäre zudem der nächtliche Traum, der üblicherweise während dem, unhinterfragt, als gänzlich wirklich empfunden wird und ist doch nach dem Erwachen ein nie gewesenes NICHTS! 

HERMANN HESSE - DIE WELT UNSER TRAUM

HERMANN HESSE - DIE WELT UNSER TRAUM - YouTube


Im Kap. 5 beziehe ich mich auf den Gedanken einer Umstülpung, mit der Rudolf Steiner erklärte, wie sich die hiesige physische Welt zu der geistigen Welt verhält, vorstellbar an Hand der Umstülpbarkeit der platonischen Körper, die es bis in die technische Anwendung hinein fanden.

Und doch, der absolute Fehler all jener, die sich ernsthaft mit den Fragen nach Herkunft des Universums befassen ist, sie fragen nicht nach dem Sinn.
Denn jede noch so plausible Theorie, mit noblen Preisen gehuldigt, ist ohne eine „wirk“-liche Sinngebung ein weiterer Weg nach Nirgendwo.

Obige Überlegungen könnten helfen, nicht noch tiefer in den unendlichen Widersprüchen bezüglich Herkunft dieser Welt stecken zu bleiben.

Und doch sind diese nicht weniger abenteuerlich, wie jedwede Kosmosentstehungstheorie (Kap. 7), gleichwohl die Herkunft dieser gewaltigen geistigen Kräfte als eine Möglichkeit  angedeutet, die zur Entstehung eines "illusionären" Universums Voraussetzung sein könnten und, ganz wichtig für jene, die sich bis hier her offen für diesen Gedankengang zeigen,      "DEN WOHL EINZIGEN AUSWEG" aus diesem irdischen Jammertal offen legen, wobei letztlich allein die Sinnfrage - "WOZU DIENT ES?" - , trotz aller Theorien, Konzepte und Glaubensbekenntnissen zu einem überzeugenden Ergebnis führen wird. 


Doch genau hier liegt seit Urzeiten das größte Problem jedes einzelnen Menschen, der gesamten Menschheit ebenso, von der Wirklichkeit all dessen, was die menschliche Sinnes-Wahrnehmung in jedem Moment „beweist“, trotz der unfassbaren Widersprüche dessen, was wir Leben nennen, nicht loslassen zu können, wobei die Ursachlosigkeit all unserer Wahrnehmung erst einmal denkerisch erbracht werden muss. 

Gleichwohl wird das, was ich hier als eine veränderte Sicht anbiete, von jenen verworfen, die niemals ernsthaft die Grundfrage nach Herkunft und Sinn dieser Welt stellten. 

Unendlich viele glauben an den Wirkmechanismus eines Urknalls oder an den eines durchgeknallten Schöpfers, doch spätestens bei der Sinn-Frage – WOZU DIENT ES - sollte diese je ernsthaft gestellt werden, fällt solcher Glaube wie ein Kartenhaus in sich zusammen. 


11. Das Trauma der Traumen - die Trennung von unser aller Quelle

Es ist bekannt, dass Kinder, die Elternlos aufwachsen, selbst wenn sie bei Pflegeeltern leben, nicht selten Identifikationsprobleme aufweisen, ihnen fehlt es an jenem Boden, der in einem liebevollen Elternhaus gegeben ist.

Dieses ist ein Aspekt, der im menschlichen Verhalten in weiteren Lebenssituationen unterschiedlicher Ausprägung zu beobachten ist:
Wenn ein Partner nach langen Jahren der gemeinsamen Beziehung verstirbt, fehlt dem zurück Bleibenden ggf. seine wesentliche Lebensorientierung.
Gleiches gilt letztlich für sämtliche zwischenmenschlichen Beziehungen, schon im Mutterleib werden diese Grundlagen gelegt und setzen sich im Kind fort.

Bei Schwierigkeiten seelischer Art verfügen moderne Gesellschaften über ein Netz von psychologisch geschultem Fachpersonal, denn mittlerweile sind vielfältige Aspekte bekannt, die zu seelischem Stress führen können, wofür ein seelisch stabiles Grundgerüst sehr hilfreich ist, im Leben die erforderlichen Aufgaben erfüllen zu können, ohne daran zu zerbrechen.

Und trotzdem können, nicht selten ohne erkennbare Ursache, Veränderungen bei Menschen entstehen, die eine kürzere oder längere Zeit ganz normal im Leben standen, jenen Boden, diese geistig-seelische Kraft zu verlieren scheinen, vielleicht sogar die Sinngebung, die ggf. bis an hin durch den Beruf, die Familie, durch Interessen und sonstiges ungefragt vorhanden schien.

Wie ich es selber erlebte, ist eine derartige Situation für Fachleute nur schwer erklärbar, wenn eine „ursachlose“ Krankheit entsteht, das ganze Fach-Repertoire nicht hilft, soll eine Trauma-informierte Gesellschaft helfen, das erschütterte Selbst zu heilen. 

Da das Wissen und die Therapieansätze immer ausgefeilter werden, Traumatherapie soll tief bis in das Unbewusste eingreifen, die Gründe im jeweiligen Leben (gar pränatal), als auch in dessen Lebensumständen, also bezüglich dieser Welt, zu finden. 

Auslöser können sein: 
selbst Traumatisierte Eltern, was mehr als üblich zu sein scheint, deren schwierige Lebens- und Arbeitssituation, Armut, nicht Kind-gerechte Schulen u.a. und vieles, vieles mehr. 

Und die Gründe dafür werden ganz sicher gefunden, denn die Umstände sind selten so, wie sich das jeder Mensch wünschen würde. 

Gleichwohl die Frage: Kann das der Weisheit letzter Schluss sein...?! 


Es gibt ein Trauma, welches nirgendwo in der Welt in der Diskussion ist, welches gleichwohl dringendst ins Bewusstsein gehört, ein Trauma, welches in seinen Wirkungen alle Traumen dieser Welt unvorstellbar weit übersteigt, dieses hängt zusammen mit der Frage nach der Herkunft des Menschen, als auch dieser Welt, dieses Universums.

Von irgendwo her, oder wie man es auch immer benennen will, muss diese Welt, also alles Äußere, alles, was ein jeder Mensch mit seinen Sinnen außerhalb von sich selbst, inklusive des eigenen Körpers, wahrnimmt, gekommen sein.

Ich zeige weiter oben begründet auf: DIESE WELT IST URSACHLOS!

Das bedeutet, dass selbst die günstigsten Lebensbedingungen für einen Menschen niemals ausreichend sein werden, denn die „Lebensklassiker“  Krankheit – Leid – Tod – werden in ihrer Dramatisierung für jeden Einzelnen Leid-voll weiter wirken.

Vorausgesetzt, wir wären unserem Wesen nach Körper, so gäbe es niemals ein entrinnen aus diesem "scheinbaren" Kreislauf, der mit der Zeugung beginnt, worin schon der Zerfall, der Tod seinen Anfang nimmt.

Daher ist jede Therapie nur so gut, wie die Frage nach Herkunft und Sinn von einem selbst und allem drumherum.

Alle anderen Therapien, so hilfreich sie sein mögen, bewähren sich nur für eine vor-über-gehende Zeit – und dann?

Das könnte bedeuten, ein jeder sollte nochmal zurück auf die Badstraße, also an den Anfang - denn diese Welt ist ursachlos! 


Wen das eigene Lebensleid, weil wir es üblicherweise in Spielen weglegen, nicht tiefer gehend reut, das der anderen ebenso wenig, der wird aufgrund seiner Konditionierung auch jetzt wohl zur Tagesordnung übergehen, wie ich es am Ende des Vor-Wortes deutlich beschreibe...?! 


 "mit göttlich Kräften ausgestattet – scheint es lang noch nicht ermattet
  es projiziert sein Leben lang - ihm ist um gar nichts bang
  schafft Universen und Höllen – mit Teufeln und Göttern in Himmeln
  schafft Raum als auch die Zeit – ist zu allen Projektionen bereit

  

  wir Lehrlinge zaubern so gern – und ist es auch noch so fern
  alles scheint uns wirklich echt – wahrzunehmen ist uns ganz recht
  Phantasie kennt keine Grenze – wir erspinnen in voller Gänze
  doch ist es absolut bedeutungslos – "die" QUELLE weiß nichts vom Erdenlos"
 


Eine einfache Überlegung:
Wenn sich "die" Quelle allen Seins nicht "die Butter hat vom Brot nehmen lassen", da einzig Sie Jene ist, Die alles nach Ihren eigenen Gesetzen "begründet" und nichts außer Ihr "wirk"-lich sein kann, könnte dann ein wie auch immer gearteter Kosmos das Prädikat "wirk"-lich erreichen...?! 

...siehe hierzu: 13. Eine Ode an unser aller Schöpfer


Nachdem sich immer mehr zu verdichten scheint, dass einzig Geist - (der des Menschen?) -,
- selbstverständlich auf einer anderen Ebene als der irdischen (Kap. 9) - 

wie hier von den wichtigsten Physikern im Grundsatz aufgezeigt, nur jener sein kann, bei dem die Ursache von allem liegt, was wir wahrnehmen, ergreift ein Buch 
"Ein Kurs in Wundern - EKiW" (Therapie im umfassendsten Sinn) die Initiative, durch alle Widersprüche hin zur Einsicht zu begleiten, dieses unendliche Geflecht, welches wir Menschen seit jenem Moment der "scheinbaren" Trennung von unser aller Quelle flochten, zu entflechten und es begann im Juni 1965 mit folgendem Ansinnen eines Psychologen mit diesen Worten:

"es muss einen besseren Weg geben in der Welt zu leben, zu arbeiten und mit den persönlichen und beruflichen Beziehungen umzugehen, ich bin fest entschlossen, ihn zu finden...?!"

Jener Mann, Bill Thetford, verfasste später diese Entstehungsgeschichte:

 Die Entstehungsgeschichte von Ein Kurs in Wundern komplett deutsche Sprache - YouTube


Fünfzig Jahre später, im Sommer 2015, ich war schon längere Zeit sehr intensiv auf der Suche nach dem Sinn meines eigenen Todes, den mir irdischerseits keiner nachvollziehbar offen legen konnte, bis ich einst die Worte in mir spürte: "frage Gott!"

Gott zu fragen kam mir nicht in den Sinn, denn seit Kindertagen war dieses Wesen jenseits meiner Vorstellung, gleichwohl empfand ich diesen "Auftrag" eher als liebevoll hartnäckig, daher fragte ich nach einigem Zögern Gott in dieser Versform:

Frage an Gott?

in der Zeugung schon liegt der Tod - wer denkt darüber nach

bist du ein freundlich` Gott - mir bereitest derart Ungemach?


blökend` Schaf will ich nicht sein - such dir dafür andre Leute

unterwürfig ein Leben lang - bin dir dafür keine Beute


für viele du reine Liebe bist - was bist du wirklich für ein Wesen

gibst Leben nimmst es ebenso - kann sich kein Mitleid in dir regen?


bist Richter und Henker in einer Person - zeige deine Anklage hier

was tat ich schlimmes dir Gott - dass du so grausam bist zu mir?


tat ich dir solch schweres Leid - sicher nicht in diesem Leben

doch deine Rache kommt in dieser Zeit - kannst du denn nicht vergeben?


mag ja sein, dass ich ging fehl - den Hintergrund kann ich nicht sehn

dann wärs irdisch` Gerechtigkeit - du gibst mir diesen zu verstehn


denn dieses allzeit tödlich` Spiel - bringts dir oder sonst wem Lust

Christ am Kreuz, ihm wars gegeben - weißt denn du, was du tust?



Ja, es ist der "Wahnsinn", der dann folgte, eine Antwort von Gott zu erhalten, wie sollte das geschehen, ich machte mir keinerlei Hoffnungen.

Es vergingen wenige Monate und ich kam an einen Ort, den ich nicht kannte, zu Menschen, die ich nicht kannte, die jedoch schon lange mit "Ein Kurs in Wundern"  verbunden waren.  Diesen lernte ich dort kennen und mir wurde sehr schnell bewusst, es war die punktgenaue, gleichwohl äußerst umfangreiche Antwort auf meine "Frage an Gott...?!"

In EKiW werden die Bedingungen all dessen, was für uns Menschen erforderlich zu wissen ist, für jeden nachvollziehbar offen gelegt, um diese irrsinnige Dramatik, diese Matrix, die richtigerweise Wahnsinn genannt werden sollte, die wir aber, ohne je darüber nachzudenken, Leben nennen, als solche zu erkennen.

Wir sind darin aufgerufen, die menschliche Tragik mit-fühlend wahrzunehmen, um selber  diesen unendlich wichtigen Schritt zu gehen, der seit Äonen darauf wartet, gegangen zu werden, Leid, Elend und Tod gemeinsam mit dem Nächsten auf ewig zu verlassen, zu sein, was ohne Unterbrechung immer war...?!

Zu EKiW gibt es eine Wunder-bar einführende Grundlage, fast ein Krimi, weil darin ein Eindruck jenes zeitlosen Momentes der vermeintlichen Trennung nachvollziehbar offen gelegt wird:   
"Vom Traum erwachen" von Gloria & Kenneth Wapnick - beide Bücher im 

 Greuthof Verlag – Ein Kurs in Wundern


"Stille des Herzens" - Dialoge mit Robert Adams - Band 1+2. 

Beide Bücher von Robert Adams las ich erst in jüngster Zeit. 
Er beschreibt darin seinen eigenen, jedoch gänzlich anderen Weg zum selben Ziel. 

Bei aller Unterschiedlichkeit ist die Quintessenz beider Werke so gut wie identisch:
 

„Tu einfach dies: Sei still, und lege alle Gedanken darüber, was du bist und was GOTT ist, weg, alle Konzepte über die Welt, die du gelernt hast, alle Bilder, die du von dir selber hast. 

Mach deinen Geist von allem leer, was er für wahr oder falsch, gut oder schlecht hält, von jedem Gedanken, den er als würdig beurteilt, und allen Vorstellungen, deren er sich schämt. 

Halte an nichts fest. Bringe nicht einen Gedanken mit, den die Vergangenheit gelehrt hat, noch eine Überzeugung, die du jemals gelernt hast von irgend etwas. Vergiss diese Welt und jede in ihr erlernte Weisheit, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem GOTT.“ (EKiW)


„Es kommt ein Zeitpunkt in jedem Leben, wo ihr nackt vor Gott stehen müsst. 

Und damit meine ich: Keine Weisheitslehren, keine klugen Worte, keine vorgefassten Ideen, kein spirituelles Kopfwissen, sondern völlige Nacktheit in Demut und Bescheidenheit. 

Wenn ihr also all eure Weisheitslehren vergessen könnt, alles, was ihr gelernt habt, und wenn ihr euch gänzlich ausleeren könnt, dann werdet ihr voll werden“ (Adams)


Nun, nachdem obige zwei unsägliches Leid bringende Kosmos-Entstehungstheorien 

- an die Milliarden Menschen ihr Denken und Empfinden völlig unbewusst ketten - 

begründet infrage gestellt wurden, ist jeder frei, sich ohne vor gedachte Theorien auf den eigenen Weg zu machen, denn es betrifft absolut jeden Einzelnen, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht...?!

- so bleibt nur der frei im Denken Fragende -
- zu erwerben, was ererbt von der Quelle, es zu besitzen -
- denn bedenke, diese Welt ist ursachlos! -

P.S.  Alle, die ich in diesem Zusammenhang anschrieb, Christliche Buchverlage, weltliche ebenso, Zeitungen, Radio und TV, sowie alle, mit denen ich sprach, besonders jene, die vorn auf der Kanzel stehen, ducken sich weg, gleich der drei Affen – doch warum?

Was hätten sie zu verlieren?
Können sie sich eine Welt frei denkender Menschen gar nicht vorstellen?

Mit der Suche nach Wirklichkeit, nach Wahrheit hat das ganz offensichtlich nichts zu tun, was aus der furchtbaren Menschheitsgeschichte eigentlich genügend bekannt sein sollte, doch die beständigen Lippenbekenntnisse sind die gänzlich unbewusste Art, sich mehr oder weniger das ganze Leben etwas vorzumachen, damit insgeheim zu hoffen, der Tod möge einst für sie allen irdischen Irrsinn beenden.

Nein, es sind neben finanziellen Abhängigkeiten emotionale Verflechtungen, letztlich ist es Angst, die verhindert, sich eine Welt ohne Macht von Institutionen - welche auch immer -   vorzustellen. Eine Welt der geistigen Freiheit - "mit Zeitloser Zukunft" - bleibt weiter in der "schwelgenden" Sehnsucht aller, die öffentlich so gern darüber reden...?! 

Bezüglich der hier offen gelegten Ideen, kommt mir Einstein in den Sinn:

 "eine wirklich gute Idee erkennt man daran,
dass ihre Verwirklichung von vorn herein ausgeschlossen erscheint"
 


12. von der Quantenphysik zum wirklichen Leben
willst du die Welt zum Tönen bringen - verstehend` Antwort dir erringen
dafür wartet jener Weg - der einzig übers Fragen geht
in einer längst vergangnen Zeit - Griechen machten die Welt bereit
Tempelweisheit du erhältst - „Oh, Mensch, erkenne dich selbst

aus eben gleicher Geisteskraft - Herr Platon jene Einsicht schafft
Höhlenmenschen leben seicht - das Licht des Geistes nie erreicht
drum frag nach deinem Ich - die Antwort findet sicher dich
frag auch nach dem Wir - wenn Du es suchst, kommt es zu Dir

mancher eines nicht versteht – Selbstbewusstsein dir die Flügel hebt
jeglich Urteil hindert dein Erden - dir deines Selbst bewusst zu werden
entferne diesen Stolperstein – die Einsicht wird nun allzeit dein
alle Physis ist perfekter Schein - einzig Geist nur alles Sein

trau dich konsequent zu denken – lass dich nicht von Angst beschränken
mit Herz, Verstand und Sinnen - dein SELBST sucht zu erkennen
red` nichts schön, noch vor dir selbst – sonst du diese Welt erhältst
ein Hort zum Sterben ist sie nur - ihr einzger Sinn Zerstörung pur

Buddhas Mut klar hinzusehn – so konnte er sich eingestehn
dieser Planet hat nichts zu bieten – nur Tod, davor sich zu hüten
flieh` der Erde, die du siehst – ein rein mörderisches Biest
gleich des Paradieses Schlange – und trotzdem sei nicht bange

größter Stolz ist unsere Lernkultur – doch alle Bildung bleibt Makulatur
seit Urzeiten ist bekannt – wenige haben es benannt
"Maya" ist schon längst vergessen – wir sind mehr noch wie besessen
Mutter Erde wurde zum Medusenhaupt - der Makrokosmos wird nun ausgeraubt

Gläubige und Atheisten – jeder liebt den eignen Dämon
die einen pochen auf den Höchsten - die andern sprechen diesem Hohn
Gelehrte haben festgestellt - Evolution das Leben erhält
Bekehrte wolln diese Heiden verjagen – sie können keine Zweifel vertragen

den unsteten Quanten – haben wirs zu verdanken
Forschung will uns was schenken – will weg vom mechanistischen Denken
sie will uns zur Einsicht lenken – das alte Erdbild zu versenken
einzumotten dieses "Konterfei" – zu werden endlich davon frei

fragend nach Welle oder Teilchen – dauert schon ein langes Weilchen
euer Phantom war Schrödingers Katze – ist sie tot, bewegt gar ihre Tatze?
Teilchen und Welle sind „Nicht-Zwei“ – Nondualität ist vollends dabei
Zeilinger kann sich eingestehn – „was haben wir wohl übersehn?“

die Antwort fast ins Auge springt - die Liebe haben wir verloren
das jedoch nun einzusehn - ist jeder hier geboren
die Quanten könnten Brücke sein – zu schreiten hin zum Ziel
groß gar ist der Widerstand – noch klein das Mitgefühl

Hans-Peter Dürr - sprach sich aus dafür
fragst du nach der Wirklichkeit - gar nichts davon übrig bleibt
hier und da ein Wirk - das hat sich völlig verirrt
uns einzig zu blenden - von der Wahrheit abzuwenden

die Katze will ihren Schwanz ergreifen - muss Rund um Rund umeinander schweifen
wird ob der Aussichtslosigkeit - richtig wütrich mit der Zeit
sie muss immer weiter wirbeln - durch springt den Raum kurzerhand
über Möbel und Gardinen - häuft sich bald das Durcheinand

ist dann alles Geschirr zerbrochen - Wandbehänge sind zu Streifen besiegt
ermattet sie und kommt zur Ruh - ihr Schwanz zu ihren Füssen liegt
was war der Sinn ihrer Raserei? - diese Frage wird sie niemals stellen
wir können uns reflektiern - uns besinnen auf tiefere Quellen

ists denn so schwer zu verstehn - euer Sein wofür zu geben?
für den antreibenden Egowahn - zu vertun ein ganzes Leben?
wieso fechtet ihr vor dem Spiegel? - gewinnen werdet ihr nie
denn der Gegner seid ihr selber - seht doch diese Schizophrenie

Geist ist der Physik ein Ungeheuer – was nicht sein kann, darf nicht sein
ihr sucht lieber unentwegt – vergeblich der Weisen Stein
so seht doch ein ihr Wissensgötter – ihr sucht, um nicht zu finden
wenn ihr einst gegangen seid – erkennt ihr eure "Sünden"

seid endlich Hilfe für die Welt - ihr seid an diesen Platz gestellt
nicht aus Zufall steht ihr dort - bedenkt das jenseits gegebene Wort
erinnert euch dem Frieden - eure "Heimat" heilend zu lieben
kein Auftrag je größer war – der Geist ist euch stetig nah

überwindet die Scheu – macht euer Sinnen gänzlich neu
vereint euch alle im Diskurs – die Weltformel liegt im Wunderkurs
dieser Kosmos ist schiere Fiktion - Wahrnehmung geschieht durch Projektion
auf den Betrachter kommt es an – im Außen ist alles Sirenengesang

wo bleibt das Sternen All – wo Zeit, wo Raum
nach eurem Ende – wärs noch zu schaun?
ist nicht mehr dort - war nie am Ort
befand sich niemals irgendwo - vergeht mit eurem Welt-Ego

chimär` ist auch die Zeit - erlebst was doch nie bleibt
nichts schreitet fort – zu einem spätren Ort
die Zeiten sind schon lang verwaist - vor Äonen die es gar nie gab
lasst alle Täuschung ziehn – das ist ein Traum fürs Grab

wir sind in dieser Welt – eine vom "Leben" völlig entfernte
essen Steine statt Brot – als unsere täglich` Ernte
mit allzeit neuen Ideen – will man um diese Welt ringen
doch kann es niemals gelingen – es wird nur Täuschung einbringen

unzählige Gedanken finden sich – in den Menschheitsgeschichten
schau in die Quantenphysik – viele die Hoffnung drauf richten
es ist ein wichtger Schritt – der einen Neubeginn vertritt
selbst diese Physis ist nicht wahr – nur du als Geist in deinem "Altar"

was liegt in der Tiefe vom Leben? – es zeigt sich nicht von selbst
warum sind wir von Schmerzen umgeben? – darauf du keine Antwort erhältst
daher suchen die einen alsbald - ein hübsch verziert goldnes Kalb
die anderen stochern im Trüben - einen Gott im Nebel zu lieben

zwei Seiten einer Medaille“ - kanns den Zeitgeisthunger stillen?
Gott und die Quantenphysik“ - sind es mehr als klerikale Pillen?
in abgegrenzten Zirkeln - erfinden sie Gott in erdachten Fernen
als seine Stellvertreter - in extra elitären Kasernen

sie bekunden ernst zu nehmen – was die Quanten offenbaren
keine naiven Worte zu finden – über Gott dem Wahren
sie bieten mea culpa – als Demutsangebot
Erkenntnis angemessen - und im offenen Dialog

seht doch das Leid der Menschen - nach Antwort zur Frage warum?
lasst enden die leeren Worte - sprecht konkret, seid nicht stumm
hört ihr nicht die Klagelaute? – erinnert euch des Janusgesicht`
wo haben Eure Ideen – ein heilend geistiges Gewicht?

viele setzen ihre Hoffnung in Euch - weil ihr behauptet, ihr wisset
Ihr habet den Draht „nach oben“ - doch ihr selbst euren Gott vermisset
so habt doch den Mut, zu sagen - auch wir können es nicht fassen
auch wir ersehnen Sein Wort – Gott hat auch uns verlassen

doch von Weltendramen unbemerkt – vollzieht sich neues Denken
das alte braucht noch den Konflikt – will unser Augenmerk drauf lenken
so sichert es sein Überleben – nach Unterschied und Streit zu streben
den eignen Wert nur zu betonen – des andren niemals zu belohnen

so kämpfen wir tagein tagaus – finden nie aus dieser Krux heraus
finden nie des Pudels Kern – wir haben den Kontrast so gern
doch Gegensätze trennen – lassen uns nicht erkennen
Kinder GOTTES sind vollkommen gleich – beim VATER eins im Himmelreich

denn alles was wir je gemacht – die Hölle haben hier hergebracht
nicht ferne ist sie dort – sie findet sich an jedem Ort
unser Ego Geist hat sie geboren – drum fühlt sich jeder hier verloren
in seiner Welt du musst jetzt leben – wo alle nach dem einen streben

wie ein Schatten im Weltenlauf – jede Sinnfrage zu meiden
für den Moment hinein geworfen - doch was wird uns bleiben?
malen unsere Welt so bunt es geht – haben Freude an Brot und Spiele
um nicht klar hinzusehn – lieben wir endliche Ziele

Individualität das ah und oh – unser Ego wird zum Zampano
die Welt zum Jahrmarkt muss verkommen – alle sind völlig darin eingesponnen
nur jagen, hasten ohne Ende – wo bleibt die Einsicht, gar die Wende?
sind verloren auf Teufel komm raus – wartet am End nur der Leichenschmaus?

Karriere auf zur großen Hatz - wer mag denn nur den 2. Platz?
wenige rennen noch neben dir – sind Statisten auf dem Papier
dein Körper ist dein Leben – ihm hast du alles zu geben
hast noch andere Leiber vonnöten – so sie dir Glück und Liebe böten

brauchst diese einzig für dich – zu lieben unverbindlich
willst auch deren Körper schützen – solang du sie darfst benützen
ein Geschäft auf Gegenseitigkeit – Mammon ohne jede Freiheit
ein elend Selbstbild ward hier gemacht – die Liebe ist gänzlich abgeflacht

du baust dir noch ein Heim – dort allein zum glücklich sein
alle die zu dir gehörn – solln sich mit dir darin verschwörn
dein Schloss, dein wirkliches Erbe – verschmähst du wie die Herde
willst sein gegen deine Natur – dein SELBST die LIEBE pur

du schaust in diese Welt – die scheinbar Wirklichkeit enthält
einzig zur Täuschung ist sie gemacht – in endlos wundersamer Pracht
hier macht der Zauberlehrling wahr – zum Blenden ganz und gar
er hat nur einen Lebenssinn – der ist „was Ich hier bin!“

Waffenstarrende Besen – was sind wir bloß für Wesen?
Atomgetrieben die Beile – ersonnen in größter Eile
des Körpers Wohnstadt Mutter werde – umfassend zu verbrannter Erde
reinweg wirr ist unser Denken – wolln alles im irren Wahn ertränken

ein jeder kam in diese Welt – das Sterben als Idol
träumen wir den Todestraum - statt des Lebens Symbol
solch übel vernichtenden Moloch - verdrängen und akzeptieren ihn doch
als grimmig Qual und Pein - "wer hat verfügt, es soll so sein?"

die Welt wird Moder und Geruch – im Exitus, dem ersehnten Bruch
da alles doch zugrunde geht – dein letzter Hauch im Nichts verweht
bittest um des Meisters Spruch – befreie mich vom Aasgeruch
Goethes Magier freundlich war – doch unser macht sich mehr als rar

findest du deinen Lebenssinn – in dieser irren Welt?
wo letztlich jede Freude – in pure Zerstörung zerfällt
was soll ein Leben – grausam im Tod zu beenden
wo jede Hoffnung erstirbt – diesen noch abzuwenden

anfangs das Leben lang erscheint - doch dauerts nur einen Moment
hast gelernt, gerackert und getan – für dein Lebensfundament
für deine Kinder und deren - willst ganz viel du entbehren
doch in wenigen Jahren - keiner wird's mehr erfahren

weil alle dann gegangen sind – ist nirgends ein Erinnern
dass du einst warst – unter des Lebens Gönnern
so ist der Weltenlauf - den hältst auch du nicht auf
was jeder aufzuhalten vermag – die Fraglosigkeit Tag für Tag

Eltern ersehnen ein Kind – ihre Herzen in Liebe sind
sie wollen es ins Leben heben - ihm Glück und Wohlstand geben
möchten sich selbst am Kind erfreun - ihr Vorhaben sicher nie bereun
sind fürs Kind bereit - sich krumm zu legen alle Zeit

wenn beide dieses Leben zeugen - es muss sich bald dem Tode beugen
gibt's ein tieferes Motiv? – ist Menschsein so attraktiv?
das Kind erlebt Trennung, Leid und Trauer – hier ist rein gar nichts von schöner Dauer
das Kind erlebt den großen Schmerz – am Elterngrab mit gebrochenem Herz

wolln sie im Kind ihre Existenz überdauern? – um so die eigene Leere wegzutrauern?
was war bis an hin ihr Leben? - muss das Kind den Sinn dafür geben?
wählten für den Spross Krankheit, Leid und Tod – war denn so groß der Eltern Not?
führten das Leben ad absurdum - trauten sich nicht zu fragen warum?

gibt es Wirklichkeit und Wahrheit? - ist alles persönlich, wird gemeint
doch suche deines Daseins Sinn – im Lebendigen das vereint
ansonsten wäre alles Sein – vom Zufall nur kreiert
und alle weltlich Müh – in Nichtigkeit krepiert

die Bibel bietet Zuflucht dann – den Rachegott zu beten an
der kleinlichst deine Sünden zählt – dem reine Liebe gar nichts gilt
wie kann er solchen Zulauf finden – sind seine Kinder voller Sünden?
sie müssen leiden durch Äonen – ihr Herrscher sitzt auf fernen Thronen

Adams Vater war gemein – im Paradies ließ er den Buben allein
Langeweile kam hinzu - der Alte sucht halt seine Ruh
wollt auch mal erschaffen – die Tiere und die Affen
"nimm das Weib und hab Vergnügen – dann kann ich weiter ruhig liegen"

Adam fiel in einen tiefen Schlaf – schau mal in der Bibel nach
kein Hinweis aufs Erwachen – kann die Frage dir entfachen
was hat man da wohl übersehn? – und dir die Antwort zugestehn
Exegese bleibt auf Sand gebaut – der Kirchenstrauß hat wieder nur Erde geschaut

Herrliches Jehova schuf, brutal zugleich – schau hin ins schöne Tiere Reich
zwar keines auf Vergeltung sinnt – deren morden doch kein Ende nimmt
bei denen ists der Lebenstrieb – beim Menschen Rache Hieb um Hieb
sein Töten ist tiefste Kultur – schon lang folgt er des Blutes Spur

Gott erschuf hier sehr viel Leid – wann werden wir davon befreit?
Erdbeben, Orkane und Wassermassen – unzählige müssen ihre Heimat verlassen
Naturkatastrophen bringen große Not - viele sterben einen gewaltsamen Tod
warum macht er solche Schreckensorte? – seine Liebe sind nur leere Worte

warum gab er uns Krankheit - Seuchen und Gebrechen
Pest und Siechtum – sind sein Verbrechen
rührt ihn kein Krüppel – verelendet im Leiden
was bleibt uns außer – grausame Schöpfer zu meiden

zur Vergeltung schuf er Wesen – kräftige Körper ganz erlesen
außen die schönsten Leiber – Männer, besonders die Weiber
innen ein Klärwerk mit muffigem Lärm - Kot, Urin, Schweiß und Gedärm
solln stets uns ermahnen – seinen Groll auf unsere Ahnen

dieser Gott, ein Pfau ohne Mitgefühl – für seine Kinder völlig kühl
den kleinsten Fehler hart zu strafen – eh sie vor Gram ins Nichts entschlafen
nicht nur für jenen Moment – ewige Zeiten sind wir getrennt
dass ganz in Vergessenheit gerät – Adams damalige Aktivität

solch Götter brauchen Menschenhorden – erhalten so die größten Orden
wolln göttlich angebetet sein – du bleibst natürlich immer klein
musst Lobgesang erweisen – er ist derweil auf Reisen
sucht sich neue Menschenscharen – zu vergrößern seinen Harem

ihm zu Ehren Dome und Kathedralen – musst damit deine Schuld bezahlen
belohnst ihn mit Marmor und Gold – hoffend er sei dir abhold
besänftigst mit Liedern und Chören – dass er soll dich erhören
durch Dienen und Spenden – dein Elend zu wenden

Bilder und Statuen in Hülle – Säulen und Fresken in Fülle
mit vollendeten Künsten – ihm sein zu Diensten
ihn gütig zu stimmen – zu enden sein Grimmen
bittend "sei nicht mehr böse" - damit er dich endlich erlöse

der Rachegott stand einst als Pate – gab sich selber die Mandate
den Sohn für den Tod zu zeugen – Leben in grässliches Leid zu beugen
für seine "höheren" Zwecke - sagt er cool "so verrecke"
überließ er ihn den Häschern – seine Macht nur abzusichern

er ist wie alle Götter sind – Lobabhängig wie ein Kind
erzwingt bei allen Ergebenheit – weil ihm sonst nichts übrig bleibt
er geht nicht zum Entzug – dazu ist er viel zu klug
dafür ist jeder Untertan – ihm auf ewig zugetan

Anteros und Demiurgen - Götter ihrer Todesburgen
sie lassen alles drum verderben - sämtliche Kinder müssen sterben
jungfräulich oder mit Schuld behangen – alle sind drin eingefangen
warum suchst du der Knechte Pein – fragst nicht "kann das denn sein?"

solch Schöpfer einzig Hass und Gewalt – gleich der Gotteskrieger eiskalt
Allahu Akbar auch sein Schlachtenruf – mit vollster Unterwerfung er dich schuf
maxima culpa dein Leben lang – bis es deine Kräfte völlig auswrang
erschreckend ob solcher Psyche – launenhaft gleich der Tyche

sollt ein Mensch so grausam denken – man würd ihn in der Klaps versenken
wo alle Schizophrenen weilen – deren gespaltnen Geist zu heilen
nur für diesen schwersten Fall – ist keine Heilung selbst im All
es bleibt nur Liebe anzubieten – bisher wollt er sich davor hüten

dieser Gott ein greiser Pensionär – seine üblen Memoiren reine Mär
Bücher mit 7 Siegeln – solln dir dein Leben verübeln
er will sich daran weiden – es müssen alle unter ihm leiden
du kannst ihn ruhig meiden – diesen alten Zopf abschneiden

dank Freud wir vieles wissen – was Verdrängung hat zerrissen
Eloah als Kind hat wohl viel gelitten – ihm ist die Menschlichkeit entglitten
kann Knast uns vor ihm retten – seine Macken fest zu ketten
bevor das Schlimmste sonst entsteht – die Menschheit ganz zugrunde geht

den Tod hat die Kirche anerkannt - den lebenden SOHN daraus verbannt
nun ziert ein Leichnam jedes Haus – sie warfen IHN auf ewig hinaus
damit wir nicht vergessen – warum wir sind hier eingesessen
müssen abarbeiten unsere Schuld – für den Gottesdämon die größte Huld

Jesus machten sie zum Götzen – seine Liebe zu ersetzen
ein Popanz in den Himmeln - sein Andenken zu verstümmeln
Kirchenfürsten jede Menge – singen weltliche Gesänge
nur Geistloses übrig bleibt – Machtgehabe allezeit

der Papst sich heilig nennt - steht er so nah bei Gott?
gibt sich Jesus in Rom zu erkennen - oder ists ihm dort zu bigott?
kluge Exegeten definieren – wie sich der Himmel zu zeigen hat
Gläubige derweil beten fromm – nehmen vor den Mund jedes Blatt

doch Gespenster fühln sich nicht betroffen - rein Blendwerk ists auf sie zu hoffen
Milliarden ersehnen solch Phantom – doch ists bloß die eigne Projektion
sehen ihren persönlichen Groll – in jedem der böse sein soll
so wurde dieser Götzengott geboren – mit ihm sind wir auf immer verloren

denn "er" liebt nur einen Sohn – ließ ihn martern, welch ein Hohn
vor solchem Irren sei gewarnt – doch wurde er schon ganz enttarnt
Voltaire vor Zeiten hats erkannt – mit klaren Worten es benannt
"Gott schöpft sein Ebenbilde – der Mensch hat gleiches stets im Schilde"

unser geistig VATER von ganz andrer Art – hat stets seine Kinder um sich geschart
brauchst nicht der Schlange zu glauben – den Himmel kann dir niemand rauben
die Trennung hat es nie gegeben - wie die meisten unwissend reden
dass hier alles sehr fest erscheint – dein Ego hats zusammengereimt

mit göttlich Kräften ausgestattet – scheint es lang noch nicht ermattet
es projiziert sein Leben lang - ihm ist um gar nichts bang
schafft Universen und Höllen – mit Teufeln und Göttern in Himmeln
schafft Raum als auch die Zeit – ist zu allen Projektionen bereit

wir Lehrlinge zaubern so gern – und ist es auch noch so fern
alles scheint uns wirklich echt – wahrzunehmen ist uns ganz recht
Phantasie kennt keine Grenze – wir erspinnen in voller Gänze
doch ist es absolut bedeutungslos – unser VATER weiß nichts vom Erdenlos

das Ego ists, was du gewählt – was dich und jeden Menschen quält
du kannst Befreiung finden – von allen deinen Sünden
wo Utopien sich bünden – die nur auf Urteil gründen
dazu auch diese Welt – die sich genau dadurch erhält

wenn Maya zur Wirklichkeit sich wendet – wenn jegliche Trennung völlig endet
zu jedem du reine Liebe hegst – Wohlwollen mit allen pflegst
wenn Einsicht dich vollendet – dieses Irrenhaus nicht mehr blendet
wenn dich die Sehnsucht kräftig packt – ergreife dann den letzten Akt

ein kleiner Weg liegt noch vor dir - zu enden deine Egotortur
hast um all dies hier gebeten – was in dein Leben ist eingetreten
vergib dir deine Spekulation – befreie diese Weltenfiktion
einzig das Jetzt der Ewigkeit harrt – denn endlos ist SEINE Gegenwart

was soll es zu klagen - „die Welt hat ihn nicht erkannt“
wollt ihr euch vor ihm hüten? – soll er bleiben ungenannt?
doch er kam wieder - in zeitgemäßer Art
alle sind berufen - warum bleibt ihr Christen so hart?

Jesus es als erster sah – ein jeder ist ihm vollends nah
er wartet nicht fern im Himmel – nur unser Geist will Schlachtgetümmel
sein Auftrag auch jetzt nur Friede – seine allumfassende Liebe
was vor Zeiten wohl niemand verstand – dass gibt er heute neu bekannt

wer Jesus wirklich war - in der großen Menschenschar
der Primus unter Gleichen - er wird niemals von uns weichen
so auch die Kirche ihn von uns trennt - als mit uns gleich nicht anerkennt
sein Wort ist uns gegeben - wir dürfen mit ihm leben

dein Reich ist nicht von dieser Welt – rein Projektion dich hier erhält
such nicht weiter in Dunkelheit – nach einem Licht, das dich befreit
hast stets gefunden Imagination – allgegenwärtig scheint sie schon
ob im Schlafe gar im Wachen – einst wirst du darüber lachen

wach auf du Träumer im Traum – Verzweiflung gib keinen Raum
Vergebung ist sofort bereit - warst ständig doch in Sicherheit
hoff nicht auf Illusion – dein Himmel wartet schon
auf dich mit allen Brüdern – gemeinsam uns einzugliedern

wend dich deinem SCHÖPFER zu – göttlich allein sind ER und DU
vergib die Schuld die dich bedrängt – sie hatte dich sehr eingeengt
jeder wird so dein Bruder sein – er ist dein Wesen makelrein
sein Glück wird deines werden – bis über die Zeit auf Erden

dein VATER sucht die Trennung nicht – Einssein ist ewig seine Pflicht
der SOHN der wir alle sind – erschaffen als SEIN eines Kind
im CHRISTUS vollkommen gleich – als EINS im Himmelreich
das Gegenteil dieser Welt – die alle Hoffnung dir vergällt

dein VATER alles schöpfen kann – was seinem Wesen sich ersann
GOTT kann keine Kriege enden – auch kein Leid kann er wenden
sein GEIST hat niemals Leid erschaffen – andres behaupten nur die "Pfaffen"
um dich zu halten bei ihnen – weiter deren Dämon zu dienen

der HÖCHSTE ist nondual – als EINHEIT ohne Plural
ER ist nur FREUDE-LIEBE-FRIEDEN – kann deine ganze Not besiegen
ewiges nur ER kann erschaffen – wirst jeglich Furcht dich so entraffen
gleich SEINER ER dich schuf – nun folge CHRISTI Ruf

Jesus weist zur wirklichen Welt – was irdisch Blick dir vorenthält
folge seinen Worten treu – dein Leben hier wird gänzlich neu
er bietet jedem seine Hand – sein Frieden hat die Angst verbannt
der HEILIGE GEIST der Mittler ist – zu sein, was du seit jeher bist

13. Eine Ode an unser aller Schöpfer
"Unsere Quelle einzig erschaffen kann - was Ihrem Wesen sich ersann
nur Deine Schöpfungen sind wahr - als Deines Gleichen wunderbar
mit Deinen eigenen Gesetzen - kannst Du nie das Gegenteil einsetzen
Dir reiner Geist - ist jeglich Physis völlig verwaist
Du bist das Leben - kannst nichts anderes geben
Du erschaffst keine Zeit - bist die Ewigkeit
Du erschaffst keinen Tod - bist Leben ohne Not
Du kannst keine Kriege enden - auch kein Leid kannst Du wenden
Elend, Hass und Schmerz - stammen nicht aus Deinem Herz
Du nennst kein Ego Dein - willst auch nicht angebetet sein
mein geistig` Grund ganz andrer Art - hast stets Deine Schöpfung um Dich geschart
ich kann nicht anders sein als Du - in Vollkommenheit ich ruh
Dich als Liebe gabst Du mir - keine Angst ist je von Dir
mir Dein Frieden allzeit begegnet - mit Deinen Gaben sicher umsegnet
darf sie nehmen, gar verachten - Du wirst mich gleichwohl immer achten
sollt ichs tun zu meinem Hohn - es wäre reine Illusion
Deinen Kindern kann nichts fehlen – außer, wenn sie Dich verhehlen
daraus folgt blinde Dunkelheit – bis der Himmel uns befreit
doch Du bist nondual - als Einheit ohne Plural
da Du der Himmel bist – nichts außer Dir je wirklich ist"

Heino Frank - [email protected] - Tel: 0175 75 079 75